{"componentChunkName":"component---src-templates-qa-single-page-js","path":"/lager-logistik/","result":{"data":{"site":{"siteMetadata":{"siteUrl":"https://logentis.de"}},"markdownRemark":{"id":"7f769683-fadc-5022-a706-fe3ece2f3091","rawMarkdownBody":"## Lager: Herzstück der Supply Chain\n\nUnter einem **Lager** versteht man in der Logistik einen **abgegrenzten Raum, ein Gebäude oder eine Fläche, die zur planmäßigen Aufbewahrung, Verwaltung und Bereitstellung von Gütern** dient. Es bildet den zentralen Knotenpunkt jeder Lieferkette, einen strategischen Puffer und den unsichtbaren Motor unserer modernen Konsum- und Produktionswelt.\n\nOhne diese Einrichtungen stünden Fabriken still und Supermarktregale blieben leer. Das **Lager gleicht zeitliche, quantitative und qualitative Diskrepanzen zwischen Angebot und Nachfrage aus** und sorgt dafür, dass **Güter zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung** stehen.\n\n![Infografik der verschiedenen Lagerkonzepte](gemini_generated_image_5ed5p15ed5p15ed5.png \"Die verschiedenen Lagerkonzepte \")\n\n***Grafik:*** *Generiert mit KI*\n\n## Die ökonomische Notwendigkeit der Lagerhaltung\n\nIn einer theoretischen Idealwelt flössen alle Güter nahtlos vom Rohstofflieferanten bis zum Endverbraucher, völlig ohne jeden Zwischenstopp. Da die Realität jedoch von **Lieferverzögerungen, Erntezyklen, Produktionsausfällen und schwankender Nachfrage** geprägt ist, übernimmt das Lager fundamentale Kernfunktionen.\n\nDie **Sicherungs- oder Pufferfunktion** schützt das Unternehmen vor unvorhergesehenen Engpässen. Streikt ein Zulieferer oder verzögert sich ein Containerschiff, sichert der **eiserne Bestand die Lieferfähigkeit.** Die **Überbrückungsfunktion** wiederum harmonisiert das zeitliche Auseinanderklaffen von **Produktion und Konsum.** Dies zeigt sich deutlich bei saisonalen Produkten wie Spielzeug oder Grillkohle, die kontinuierlich produziert, aber schlagartig nachgefragt werden.\n\nDarüber hinaus erfüllt das Lager eine wichtige **Konsolidierungsfunktion.** Hier werden **kleine Mengen aus verschiedenen Quellen zu transporteffizienten Einheiten gebündelt** oder umgekehrt **große Lieferungen für den Endkunden kommissioniert,** also aufgeteilt. Nicht zuletzt existiert die **Veredelungsfunktion,** bei der Güter wie Wein, Käse oder Holz durch die gezielte Lagerdauer überhaupt erst ihre finale Qualität und ihren vollen Wert erhalten.\n\n## Struktur und Vielfalt: Die verschiedenen Lagerkonzepte\n\nDa Güter so vielseitig sind wie die Wirtschaft selbst, existieren **differenzierte Lagerformen,** die sich nach verschiedenen Kriterien klassifizieren lassen.\n\n### Die Frage des Eigentums und der Organisation\n\nUnternehmen stehen grundlegend vor der Entscheidung zwischen **Eigen- und Fremdlagerung.** Das Eigenlager wird in Eigenregie betrieben. Das bietet maximale Kontrolle und Flexibilität, verursacht jedoch auch hohe Fixkosten für Gebäude und Personal (je nach Digitalisierungs- und Automatisierungsgrad). Beim Fremdlager wird die Logistik an einen spezialisierten Dienstleister ausgelagert. Dies schont das Kapital und wandelt fixe Kosten in variable, rein volumenabhängige Kosten um.\n\n### Die Einbindung in den Produktionsprozess\n\nEntlang der Wertschöpfungskette verändern sich die Aufgaben des Lagers kontinuierlich. Das **Beschaffungslager** sichert die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe für die anstehende Produktion. Innerhalb der Fertigung fungieren **Zwischen- oder Pufferlager** dazu, Halbfabrikate zwischen einzelnen Arbeitsschritten zwischenzuparken, um Produktionsabrisse zu vermeiden. Am Ende der Kette steht das **Distributions- oder Auslieferungslager,** in dem die verkaufsfertigen Produkte auf den schnellen Versand zum Kunden warten.\n\n### Bauweise und technischer Grad\n\nAuch architektonisch zeigen sich immense Unterschiede. Das **Freilager** eignet sich ausschließlich für witterungsunempfindliche Güter wie Baustoffe oder Container. Im **Flach- oder Blocklager** werden Waren meist auf Paletten direkt neben- und übereinander gestapelt. Das ist zwar extrem kostengünstig, erschwert aber den Zugriff auf einzelne, unten liegende oder durch andere Waren versperrte Artikel. \n\nDas **Hochregallager** hingegen nutzt die Raumhöhe von oft weit über 20 Metern (üblich sind Hochregallager bis ca. 50 Metern Höhe) optimal aus und sorgt für den schnellen, optimalen Zugriff auf alle Waren. Es arbeitet meist stark automatisiert und wird von präzisen Regalbediengeräten und anderen Fahrzeugen wie Shuttlen, Querverschiebewagen und Förderern bewirtschaftet.\n\n## Das optimale Lager im betriebswirtschaftlichen Spagat\n\nDas **perfekte Lager** zu konzipieren, gleicht einem mathematischen Kunststück. Es gilt, das **fundamentale Dilemma der Lagerhaltung** zu lösen, welches sich im Spannungsfeld zwischen **maximaler Lieferbereitschaft und minimalen Lagerkosten** bewegt.\n\n### Das Lagerdilemma \n\nWer zu viel lagert, **bindet wertvolles Kapital** und **riskiert den Verderb oder das Veralten der Ware.** Wer zu wenig lagert, **riskiert Fehlmengen, unzufriedene Kunden und teure Produktionsstopps.**\n\nEin optimales Lager zeichnet sich daher durch eine **exzellente Flächen- und Raumnutzung** aus, da jeder Kubikmeter Geld kostet. Ein kluges Layout **minimiert ungenutzte Lufträume** über den Regalen. Zudem kommt es auf **minimale Wegzeiten** an, da das Zusammenstellen der Waren, das sogenannte [Kommissionieren, ](https://logentis.de/kommissionierung/)den größten Teil der Arbeitszeit verschlingt. **Kurze, kreuzungsfreie Wege** sind hier der Schlüssel zum Erfolg. Schließlich muss ein modernes Lager **flexibel** sein, um **auf saisonale Spitzen reagieren** zu können, und eine **Fehlerquote** aufweisen, die durch klare Prozesse nahe gegen Null tendiert (z.B. Null-Fehler-Kommissionierung).\n\n![Infografik zu Trends in der Lagerlogistik](gemini_generated_image_ctbpyfctbpyfctbp.png \"Trends in der Lagerlogistik\")\n\n***Grafik:*** *Generiert mit KI*\n\n## Praxisnahe Trends in der modernen Lagerlogistik\n\nAbseits von theoretischen Debatten über vollautonome Lagerszenarien bewegen die Praxis derzeit sehr handfeste, pragmatische Strömungen, die direkt auf gesellschaftliche und globale Veränderungen reagieren.\n\n### Urban Warehousing und Micro-Fulfillment\n\nDer anhaltende **E-Commerce-Boom** verlangt **immer schnellere Lieferzeiten,** oft noch am selben Tag. Große Logistikzentren auf der grünen Wiese vor den Toren der Stadt stoßen hier an logistische Grenzen. Der Trend geht spürbar zu kleineren **Micro-Fulfillment-Centern** direkt in den städtischen Ballungsräumen. Oft werden hierfür leerstehende Kaufhäuser oder zentrumsnahe Gewerbehöfe umgenutzt, um die sprichwörtliche letzte Meile zum Endkunden drastisch zu verkürzen.\n\n### Der Wandel zu Just-in-Case\n\nDie globalen Krisen und Lieferkettenprobleme der jüngeren Vergangenheit haben zu einem radikalen Umdenken geführt. Viele Unternehmen rücken vom Extrem der reinen [Just-in-Time](https://logentis.de/just-in-time-jit/)-Philosophie ab, bei der kaum Vorräte gehalten wurden. Stattdessen wird unter dem Begriff **\"Just-in-Case\"** wieder vermehrt strategischer Sicherheitsbestand aufgebaut. Man lagert bewusst bestimmte **Schlüsselkomponenten** ein, um **bei globalen Turbulenzen überhaupt lieferfähig** zu bleiben.\n\n### Green Warehousing und Nachhaltigkeit\n\nLagerhallen besitzen riesige Dachflächen und verbrauchen, insbesondere bei der Kühlung von Lebensmitteln, **enorme Mengen Energie.** In der Praxis wird daher intensiv über **CO₂-neutrale Lager** diskutiert. Die Umsetzung erfolgt über **großflächige Photovoltaikanlagen** auf den Dächern, die Nutzung von **Erdwärme, intelligente LED-Lichtbänder** mit präzisen Bewegungssensoren sowie die **Rückspeisung von Bremsenergie** bei automatischen Regalbediengeräten.\n\n### Ergonomie im Zeichen des Fachkräftemangels\n\nDer **Mangel an qualifizierten Logistikmitarbeitern** ist akut, weshalb die Attraktivität und Ergonomie des Arbeitsplatzes im Fokus stehen. Praktische Erleichterungen wie **Pick-by-Voice** oder **Pick-by-Light** führen den Mitarbeiter per Sprachbefehl oder Lichtsignal fehlerfrei zum Ziel, sodass die Hände frei bleiben.\n\n**Automatisierung** z.B. von Kühl- und Tiefkühllagern ermöglichen es den Lageristen, in angenehmeren Vorzonen zu arbeiten, während die Lagerprozesse unter extremen Temperaturen komplett automatisch erfolgt. Zudem unterstützen **kollaborative Helfer, sogenannte Cobots,** das Personal, indem sie schwere, monotone Transportwege übernehmen, während der Mensch sich auf das geschicktere Greifen und Kontrollieren konzentriert.\\\n\\\nAus diesem Grund sind auch **humanoide Roboter** heute von großem Interesse: Denn diese lassen sich in Arbeitsumgebungen einsetzen, die ursprünglich für Menschen ausgelegt sind, sind hochmobil und können flexibel für unterschiedliche Tätigkeiten eingesetzt werden, statt auf einen eng gefassten Aufgabenbereich spezialisiert zu sein.","excerpt":"Lager: Herzstück der Supply Chain Unter einem Lager versteht man in der Logistik einen abgegrenzten Raum, ein Gebäude oder eine Fläche, die zur planmäßigen Aufbewahrung…","html":"<h2>Lager: Herzstück der Supply Chain</h2>\n<p>Unter einem <strong>Lager</strong> versteht man in der Logistik einen <strong>abgegrenzten Raum, ein Gebäude oder eine Fläche, die zur planmäßigen Aufbewahrung, Verwaltung und Bereitstellung von Gütern</strong> dient. Es bildet den zentralen Knotenpunkt jeder Lieferkette, einen strategischen Puffer und den unsichtbaren Motor unserer modernen Konsum- und Produktionswelt.</p>\n<p>Ohne diese Einrichtungen stünden Fabriken still und Supermarktregale blieben leer. Das <strong>Lager gleicht zeitliche, quantitative und qualitative Diskrepanzen zwischen Angebot und Nachfrage aus</strong> und sorgt dafür, dass <strong>Güter zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung</strong> stehen.</p>\n<p><span\n      class=\"gatsby-resp-image-wrapper\"\n      style=\"position: relative; display: block; margin-left: auto; margin-right: auto; max-width: 1200px; \"\n    >\n      <a\n    class=\"gatsby-resp-image-link\"\n    href=\"/static/1970676a3d367c9263013de3863be624/30f63/gemini_generated_image_5ed5p15ed5p15ed5.png\"\n    style=\"display: block\"\n    target=\"_blank\"\n    rel=\"noopener\"\n  >\n    <span\n    class=\"gatsby-resp-image-background-image\"\n    style=\"padding-bottom: 54.666666666666664%; position: relative; bottom: 0; left: 0; background-image: url('data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABQAAAALCAYAAAB/Ca1DAAAACXBIWXMAAAsTAAALEwEAmpwYAAAC4UlEQVQoz1XNbU8aBwDA8fuE26u9WrJsWZZ0MdGuS9u5ydZpW62rnXZItWc9ROGu3gEHGOR4kNACCmvVJpsuotYHlALC8bzWB/5L9mr7fYGf0O12+a9Op41pVqnXaxQKBWq1Go1Gg2aziWma1GomrVaLarXC5eUl/9dFuLq6ot1u02w0OL84Z39/D03TCEfCOJ1OvLpOPB5H173MzkpobjfBYBCHY47j42P+7rRpNOo0m41/A6HSaBFMZpH9y8wqKkpgmVj2DavZFIo4giqNodofYXhFEksSmcg8zucqg+MS03MaNklFXPAhLnjJF0oIp+UKM8+mWd89QtV1VjKvsS+6CUcCPBy8zvzUPcSxfhLyA1b0pxiaDV2TeXLzC8T7A9i1MN//NITl7kNOihWE+vtzoukMw7+M0tNzjes3+ohm1nm1mUUWh3EvPEaZGSU0P0po0cqSYmUlYuAav48oyUyIMr3ffseTOQ+lahOhdQG7zS6+aAJxXkbxB9kqNtl+u0/cUEknlsimDV6txYgZbnb+XGMtGsAxNohit6N5lkmn35BMbXJ2ZiKUqyVWUyEimRQun5toJsnL16ts7/6BEfQQDfvxeRX8ukJAV4jGlsnqs7hvfow6+DW6S2Y1tU765e9UKybCcT7Hs9EeJsVHWH68xa+To0hOK4kXXrY34mwm/UR9c2ykApj5DQ62XpBKJnFqBpJDRbLLBPwGS4Ew74pnCPsHOfott7H0f0Pfl5/S+9VnDFhu4Xluxf/DR6gj1/BYPsFnG0C0jSFZhzBicdRQlmByiznFx9Td2wz1fs5Obg/hqHCA23DxdGGKkfFhph2TuMOLrERdpORh1Kk7TNzpYeLnXh4P9qHbHxCOJwkm/0ILrWGdcWEdn2DyNxuH+QJC532bcr3ESTHP3uEeR6eHlOtlavUiVx9MSqf7nB7lKBznqJ0dwUWVs0qFfNFkZ/ctO3sHHJyUeVft8OH8gn8Aep7ChbfON1gAAAAASUVORK5CYII='); background-size: cover; display: block;\"\n  ></span>\n  <img\n        class=\"gatsby-resp-image-image\"\n        alt=\"Infografik der verschiedenen Lagerkonzepte\"\n        title=\"Die verschiedenen Lagerkonzepte \"\n        src=\"/static/1970676a3d367c9263013de3863be624/c1b63/gemini_generated_image_5ed5p15ed5p15ed5.png\"\n        srcset=\"/static/1970676a3d367c9263013de3863be624/5a46d/gemini_generated_image_5ed5p15ed5p15ed5.png 300w,\n/static/1970676a3d367c9263013de3863be624/0a47e/gemini_generated_image_5ed5p15ed5p15ed5.png 600w,\n/static/1970676a3d367c9263013de3863be624/c1b63/gemini_generated_image_5ed5p15ed5p15ed5.png 1200w,\n/static/1970676a3d367c9263013de3863be624/d61c2/gemini_generated_image_5ed5p15ed5p15ed5.png 1800w,\n/static/1970676a3d367c9263013de3863be624/97a96/gemini_generated_image_5ed5p15ed5p15ed5.png 2400w,\n/static/1970676a3d367c9263013de3863be624/30f63/gemini_generated_image_5ed5p15ed5p15ed5.png 2816w\"\n        sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\"\n        style=\"width:100%;height:100%;margin:0;vertical-align:middle;position:absolute;top:0;left:0;\"\n        loading=\"lazy\"\n        decoding=\"async\"\n      />\n  </a>\n    </span></p>\n<p><em><strong>Grafik:</strong></em> <em>Generiert mit KI</em></p>\n<h2>Die ökonomische Notwendigkeit der Lagerhaltung</h2>\n<p>In einer theoretischen Idealwelt flössen alle Güter nahtlos vom Rohstofflieferanten bis zum Endverbraucher, völlig ohne jeden Zwischenstopp. Da die Realität jedoch von <strong>Lieferverzögerungen, Erntezyklen, Produktionsausfällen und schwankender Nachfrage</strong> geprägt ist, übernimmt das Lager fundamentale Kernfunktionen.</p>\n<p>Die <strong>Sicherungs- oder Pufferfunktion</strong> schützt das Unternehmen vor unvorhergesehenen Engpässen. Streikt ein Zulieferer oder verzögert sich ein Containerschiff, sichert der <strong>eiserne Bestand die Lieferfähigkeit.</strong> Die <strong>Überbrückungsfunktion</strong> wiederum harmonisiert das zeitliche Auseinanderklaffen von <strong>Produktion und Konsum.</strong> Dies zeigt sich deutlich bei saisonalen Produkten wie Spielzeug oder Grillkohle, die kontinuierlich produziert, aber schlagartig nachgefragt werden.</p>\n<p>Darüber hinaus erfüllt das Lager eine wichtige <strong>Konsolidierungsfunktion.</strong> Hier werden <strong>kleine Mengen aus verschiedenen Quellen zu transporteffizienten Einheiten gebündelt</strong> oder umgekehrt <strong>große Lieferungen für den Endkunden kommissioniert,</strong> also aufgeteilt. Nicht zuletzt existiert die <strong>Veredelungsfunktion,</strong> bei der Güter wie Wein, Käse oder Holz durch die gezielte Lagerdauer überhaupt erst ihre finale Qualität und ihren vollen Wert erhalten.</p>\n<h2>Struktur und Vielfalt: Die verschiedenen Lagerkonzepte</h2>\n<p>Da Güter so vielseitig sind wie die Wirtschaft selbst, existieren <strong>differenzierte Lagerformen,</strong> die sich nach verschiedenen Kriterien klassifizieren lassen.</p>\n<h3>Die Frage des Eigentums und der Organisation</h3>\n<p>Unternehmen stehen grundlegend vor der Entscheidung zwischen <strong>Eigen- und Fremdlagerung.</strong> Das Eigenlager wird in Eigenregie betrieben. Das bietet maximale Kontrolle und Flexibilität, verursacht jedoch auch hohe Fixkosten für Gebäude und Personal (je nach Digitalisierungs- und Automatisierungsgrad). Beim Fremdlager wird die Logistik an einen spezialisierten Dienstleister ausgelagert. 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Im <strong>Flach- oder Blocklager</strong> werden Waren meist auf Paletten direkt neben- und übereinander gestapelt. Das ist zwar extrem kostengünstig, erschwert aber den Zugriff auf einzelne, unten liegende oder durch andere Waren versperrte Artikel.</p>\n<p>Das <strong>Hochregallager</strong> hingegen nutzt die Raumhöhe von oft weit über 20 Metern (üblich sind Hochregallager bis ca. 50 Metern Höhe) optimal aus und sorgt für den schnellen, optimalen Zugriff auf alle Waren. Es arbeitet meist stark automatisiert und wird von präzisen Regalbediengeräten und anderen Fahrzeugen wie Shuttlen, Querverschiebewagen und Förderern bewirtschaftet.</p>\n<h2>Das optimale Lager im betriebswirtschaftlichen Spagat</h2>\n<p>Das <strong>perfekte Lager</strong> zu konzipieren, gleicht einem mathematischen Kunststück. Es gilt, das <strong>fundamentale Dilemma der Lagerhaltung</strong> zu lösen, welches sich im Spannungsfeld zwischen <strong>maximaler Lieferbereitschaft und minimalen Lagerkosten</strong> bewegt.</p>\n<h3>Das Lagerdilemma </h3>\n<p>Wer zu viel lagert, <strong>bindet wertvolles Kapital</strong> und <strong>riskiert den Verderb oder das Veralten der Ware.</strong> Wer zu wenig lagert, <strong>riskiert Fehlmengen, unzufriedene Kunden und teure Produktionsstopps.</strong></p>\n<p>Ein optimales Lager zeichnet sich daher durch eine <strong>exzellente Flächen- und Raumnutzung</strong> aus, da jeder Kubikmeter Geld kostet. Ein kluges Layout <strong>minimiert ungenutzte Lufträume</strong> über den Regalen. Zudem kommt es auf <strong>minimale Wegzeiten</strong> an, da das Zusammenstellen der Waren, das sogenannte <a href=\"https://logentis.de/kommissionierung/\">Kommissionieren, </a>den größten Teil der Arbeitszeit verschlingt. <strong>Kurze, kreuzungsfreie Wege</strong> sind hier der Schlüssel zum Erfolg. Schließlich muss ein modernes Lager <strong>flexibel</strong> sein, um <strong>auf saisonale Spitzen reagieren</strong> zu können, und eine <strong>Fehlerquote</strong> aufweisen, die durch klare Prozesse nahe gegen Null tendiert (z.B. Null-Fehler-Kommissionierung).</p>\n<p><span\n      class=\"gatsby-resp-image-wrapper\"\n      style=\"position: relative; display: block; margin-left: auto; margin-right: auto; max-width: 1200px; \"\n    >\n      <a\n    class=\"gatsby-resp-image-link\"\n    href=\"/static/1b18d6e86b164033b656cb6ad8acb5ec/30f63/gemini_generated_image_ctbpyfctbpyfctbp.png\"\n    style=\"display: block\"\n    target=\"_blank\"\n    rel=\"noopener\"\n  >\n    <span\n    class=\"gatsby-resp-image-background-image\"\n    style=\"padding-bottom: 54.666666666666664%; position: relative; bottom: 0; left: 0; background-image: url('data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABQAAAALCAYAAAB/Ca1DAAAACXBIWXMAAAsTAAALEwEAmpwYAAAC3klEQVQoz13Fe09aBwBA8ft99omWrWuyLK5qqp0mq8ZaKq2KLW/QDvBR5CUXUOQlK7BaFLYRXaaZUZxT1KKicFGetVLPEv9adpJfjgC3/LfWzQ2SVLpzWS7fkSSJRqNBpXKFVCpRLBY5Py/w/25vbxFuWi2a15+o1erUGw2kcpnVVBrR5yGZWmbp5wj+xQXiiRg2hw3Pggeny0EkEqZardBsNmg0anf//LmFkM0XeWb20q+eZHDcSb/KwitbFMdKkomwnlGrAr1bjdGnY8KrRsw4mAs40Wu1aDQqdDoN8uERdHod54UzhNNyjdhGjrfrO9jcIsH0BgaryFw8gj9qxjOvJbgeJvzmMYG2L1hQfElqPcWYYpSu7g5En4+wsoN3fjtSpYZwcHSM3etnLprkaX8vunEDZtc87vgSM5ZBLIYfmV/x4LbJMQ99g9XYw29rK6g1ajRaFfPzXpx6Gb+/j3FZqSLkTotMB5aZDa8wG0oyPDrCT+4Qic0tfvnrPUvrccS3blxxL6G1BJmTLf5c9bEZtLARniQtGsiEp1jzG2leHCKcnJ/iX3Qy4xMZt81iDwdxhgKkE3ZKCTnR8Q4ciu/wqB6QnvmBfOQpW6GXXGacFJanWXOOsbOkJWnqoprfRTg6zjL1qpNxi4qBJz2oDCPYxNcEIyaScSPRkA65rJ2O9vvYrDKWV/VsJqbYi5rYsvbxTvE1sannpK1yPpU/IPxzsMvjgV6e9HXR8+AeXW336O/rRow5MYkaHnV30vb9tzzsecjgiwEi64tsp1wEZF+RdQ8xoxzA9KyduPERTSmPcHhygNluQDkxhn5Kg86ixDCpJvqrn2DiNfKhdl4878RiGcY0+ZJAykou4yIy1sYfXjWRaQWispfUGxkfpQ8I9Wadk4s8e7m/2dnbZnc/y/HZEcWrM2o3lxSu8uSLhxwV9skXc1SvJa6v8tTPc5ztb1E63EY6ztK8yEHrI/8C9kO1GtdnSpoAAAAASUVORK5CYII='); background-size: cover; display: block;\"\n  ></span>\n  <img\n        class=\"gatsby-resp-image-image\"\n        alt=\"Infografik zu Trends in der Lagerlogistik\"\n        title=\"Trends in der Lagerlogistik\"\n        src=\"/static/1b18d6e86b164033b656cb6ad8acb5ec/c1b63/gemini_generated_image_ctbpyfctbpyfctbp.png\"\n        srcset=\"/static/1b18d6e86b164033b656cb6ad8acb5ec/5a46d/gemini_generated_image_ctbpyfctbpyfctbp.png 300w,\n/static/1b18d6e86b164033b656cb6ad8acb5ec/0a47e/gemini_generated_image_ctbpyfctbpyfctbp.png 600w,\n/static/1b18d6e86b164033b656cb6ad8acb5ec/c1b63/gemini_generated_image_ctbpyfctbpyfctbp.png 1200w,\n/static/1b18d6e86b164033b656cb6ad8acb5ec/d61c2/gemini_generated_image_ctbpyfctbpyfctbp.png 1800w,\n/static/1b18d6e86b164033b656cb6ad8acb5ec/97a96/gemini_generated_image_ctbpyfctbpyfctbp.png 2400w,\n/static/1b18d6e86b164033b656cb6ad8acb5ec/30f63/gemini_generated_image_ctbpyfctbpyfctbp.png 2816w\"\n        sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\"\n        style=\"width:100%;height:100%;margin:0;vertical-align:middle;position:absolute;top:0;left:0;\"\n        loading=\"lazy\"\n        decoding=\"async\"\n      />\n  </a>\n    </span></p>\n<p><em><strong>Grafik:</strong></em> <em>Generiert mit KI</em></p>\n<h2>Praxisnahe Trends in der modernen Lagerlogistik</h2>\n<p>Abseits von theoretischen Debatten über vollautonome Lagerszenarien bewegen die Praxis derzeit sehr handfeste, pragmatische Strömungen, die direkt auf gesellschaftliche und globale Veränderungen reagieren.</p>\n<h3>Urban Warehousing und Micro-Fulfillment</h3>\n<p>Der anhaltende <strong>E-Commerce-Boom</strong> verlangt <strong>immer schnellere Lieferzeiten,</strong> oft noch am selben Tag. Große Logistikzentren auf der grünen Wiese vor den Toren der Stadt stoßen hier an logistische Grenzen. Der Trend geht spürbar zu kleineren <strong>Micro-Fulfillment-Centern</strong> direkt in den städtischen Ballungsräumen. Oft werden hierfür leerstehende Kaufhäuser oder zentrumsnahe Gewerbehöfe umgenutzt, um die sprichwörtliche letzte Meile zum Endkunden drastisch zu verkürzen.</p>\n<h3>Der Wandel zu Just-in-Case</h3>\n<p>Die globalen Krisen und Lieferkettenprobleme der jüngeren Vergangenheit haben zu einem radikalen Umdenken geführt. Viele Unternehmen rücken vom Extrem der reinen <a href=\"https://logentis.de/just-in-time-jit/\">Just-in-Time</a>-Philosophie ab, bei der kaum Vorräte gehalten wurden. Stattdessen wird unter dem Begriff <strong>\"Just-in-Case\"</strong> wieder vermehrt strategischer Sicherheitsbestand aufgebaut. 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Praktische Erleichterungen wie <strong>Pick-by-Voice</strong> oder <strong>Pick-by-Light</strong> führen den Mitarbeiter per Sprachbefehl oder Lichtsignal fehlerfrei zum Ziel, sodass die Hände frei bleiben.</p>\n<p><strong>Automatisierung</strong> z.B. von Kühl- und Tiefkühllagern ermöglichen es den Lageristen, in angenehmeren Vorzonen zu arbeiten, während die Lagerprozesse unter extremen Temperaturen komplett automatisch erfolgt. Zudem unterstützen <strong>kollaborative Helfer, sogenannte Cobots,</strong> das Personal, indem sie schwere, monotone Transportwege übernehmen, während der Mensch sich auf das geschicktere Greifen und Kontrollieren konzentriert.<br>\n<br>\nAus diesem Grund sind auch <strong>humanoide Roboter</strong> heute von großem Interesse: Denn diese lassen sich in Arbeitsumgebungen einsetzen, die ursprünglich für Menschen ausgelegt sind, sind hochmobil und können flexibel für unterschiedliche Tätigkeiten eingesetzt werden, statt auf einen eng gefassten Aufgabenbereich spezialisiert zu sein.</p>","frontmatter":{"question":"Lager (Logistik)","description":"Ein Lager (Logistik) ist ein abgegrenzter Raum, ein Gebäude oder eine Fläche zur planmäßigen Aufbewahrung, Verwaltung und Bereitstellung von Gütern. 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Unser Überblick im Logistik-Lexikon.","category":"Logistik / Allgemein"},"fields":{"slug":"/lager-logistik/","collection":"qa"}},"blog":{"edges":[{"node":{"id":"ad10f562-4103-54df-840c-e1979644f738","html":"<p><em><strong>Grafik:</strong></em> <em>Generiert mit KI</em></p>\n<h1>Kühne+Nagel: Was Supply Chains resilient macht</h1>\n<p>Die Halbleiter-Lieferkette (Semiconductor Supply Chain) ist <strong>eines der komplexesten Netzwerke der Welt.</strong> Der an unsere Versandsoftware angebundene Carrier Kühne+Nagel nimmt sie in seiner Dokumentarreihe <strong>\"Where Next\"</strong> als Beispiel, um das ganz große Bild zu zeichnen.</p>\n<p><strong>Wie werden sich komplexte Supply Chains entwickeln und was macht sie resilient?</strong> Zwei Thesen darin: Es sind die <strong>Planbarkeit, offener Informations-Austausch und Verlässlichkeit</strong> unserer globalen Wirtschafts-Nachbarn. Und es ist <strong>die Art, wie wir als (globale) Gesellschaft uns selbst sehen und das, was wir erreichen können.</strong></p>\n<p>Was ist der Zukunftspfad für die Halbleiter-Logistik? Und was hat das mit Walt Disneys \"Main Street, USA\" zu tun? Das Original im Disneyland Park (Anaheim, Kalifornien) hat Walt Disney persönlich entworfen. Die größte Version befindet sich im Magic Kingdom, der Walt Disney World, Florida.</p>\n<p>Man läuft diese 1910 vom Entertainment-Pionier entworfene und realisierte ikonische Straße, eine Vision des perfekten Amerikas, hinunter, kommt um eine Ecke und sieht in der Ferne eine zehnstöckige Mondrakete, erklärt <strong>Brian Collins, Design-Visionär und Vordenker.</strong></p>\n<p>\"Disney pflanzt damit in uns den Gedanken: <strong>Das wird gewöhnlich sein, unweigerlich.\"</strong> Den Start zum Mond \"bis zum Ende des Jahrzehnts\" gab dann US-Präsident John F. Kennedy erstmals im Mai 1961 als realisierbare Vision für die USA aus. In seiner <strong>berühmten Rede am 12. September 1962 an der Rice University</strong> schwor er die Bevölkerung darauf ein: \"Wir haben uns entschlossen, noch in diesem Jahrzehnt zum Mond zu fliegen – nicht, weil es leicht ist, sondern weil es schwer ist.\" Die Mondlandung folgte 1969.</p>\n<p>Eine Vision, die von allen als Teil der Kultur getragen werde, so der Designer Collins im Film. Die Geschichte handele nicht davon, \"dass es ein einzelner Mensch zum Mond schafft, sondern das unsere ganze Nation ihm dabei hilft, dorthin zu gelangen. Wir sind alle Teil davon.\"</p>\n<p>Ein zentrales Thema des Films ist, dass der Aufbau <strong>widerstandsfähiger Systeme</strong> nicht nur auf <strong>Konzepten wie Dezentralisierung, Diversität und Transparenz beruht,</strong> sondern entscheidend <strong>vom Faktor Mensch im technologischen Prozess abhängt.</strong> Da stetiger Wandel unvermeidlich ist, beleuchtet die Episode die vor uns liegenden Chancen und Herausforderungen. Sie fragt, welche Art von Zukunft wir als Gesellschaft mit vereinten Kräften aufbauen wollen. Der Beitrag dreht sich wie die ganze Reihe um die Philosophie, dass Resilienz nicht bedeute, \"zum Status quo zurückzukehren, <strong>sondern vorwärts zu springen – dorthin, wo wir hinmüssen,“</strong> so Collins.</p>\n<h2>Technologien entwicklen, die Menschen helfen</h2>\n<p>\"Ein Element, das bei der Zukunftsdiskussion lange fehlte, ist der menschliche Faktor. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt\", sagt <strong>John Desmond, Vice President High-Tech and Semicon bei Kühne+Nagel.</strong> \"Wir sprechen viel über <strong>künstliche Intelligenz und wie sie schneller Information zusammentragen kann.</strong> Sie kann Daten manipulieren, um die besten Versandrouten zu finden. Aber am Ende des Tages gibt es irgendwo immer eine Person, die ablädt und verlädt. Wir sollten also <strong>darauf schauen, wie wir Ausrüstung realisieren können, die dem Personal vor Ort wirklich hilft.</strong> Wie können die Menschen <strong>symbiotisch mit der Technologie zusammenarbeiten,</strong> um voranzukommen und schwache Glieder in der Lieferkette zu verändern – <strong>um so mehr Resilienz zu bieten?\"</strong></p>\n<p>\"Menschen lieben den Wandel, aber sie mögen es nicht, geändert zu werden\", erklärt Brian Collins, \"Also müssen wir den Wandel gesellschaftsfähig machen und normalisieren.\" \"Die Art, wie wir über uns selbst sprechen und darüber, was wir für möglich halten, beeinflusst, was tatsächlich möglich sein wird\", sagt <strong>Maja Göpel, Transformationsforscherin und Politökonomin.</strong></p>\n<p>Neue Technologien würden sich immer schneller entwickeln, meint <strong>Tom Sonecki, Global Director Road Customer Innovation bei Kühne+Nagel</strong> und empfiehlt: \"Wir müssen offen sein für neue Technologien, die Herausforderungen verstehen, müssen die Risiken verstehen, müssen aber auch <strong>offen dafür sein zu erkennen, welche Probleme sie für uns lösen können.\"</strong></p>\n<p><strong>Stefan Paul, CEO von Kühnel+Nagel,</strong> bringt es so auf den Punkt: „Nur wer sich vorstellen kann, wohin wir als Nächstes gehen können, wird in der Lage sein, unsere globale Wirtschaft und Gesellschaft positiv zu beeinflussen.“</p>\n<p><strong>Where Next</strong> ist eine lohnenswerte (und beim Film Festival Cannes ausgezeichnete) Dokumentarreihe, die <strong>am Beispiel der Halbleiter-Lieferketten die wichtigen Fragen der Zukunft bespricht</strong> und für die Logistik und globale Wirtschaft durchspielt. Unsere Empfehlung: unbedingt auf die Watch-List setzen!</p>\n<p>Kühne+Nagel Stories – <a href=\"https://www.kuehne-nagel.com/stories/where-next/episode-3-resiliency-going-forward\">Where Next Episode 3: Resiliency going forward</a></p>\n<p>Was die Episode mit uns zu tun hat? Wir <strong>bieten ein Teil der Ausrüstung, die dem Personal an der Versandrampe und im Lager wirklich weiterhilft.</strong></p>\n<p><a href=\"https://logentis.de/versandsoftware/\">Multicarrier-Versand mit NETVERSYS</a>\n<a href=\"https://logentis.de/lagerverwaltung/\">Warehouse Management mit NETSTORSYS</a></p>","excerpt":"Grafik: Generiert mit KI Kühne+Nagel: Was Supply Chains resilient macht Die Halbleiter-Lieferkette (Semiconductor Supply Chain) ist eines der komplexesten Netzwerke der Welt. 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Der an unsere Versandsoftware angebundene Carrier Kühne+Nagel diskutiert in seiner Reihe \"Where Next?\", wie sich solche komplexen Supply Chains entwickeln und was sie resilient macht.","description":"Der Logistikkonzern Kühne+Nagel diskutiert in seiner Reihe \"Where Next?\", wie sich solche komplexen Supply Chains entwickeln und was sie resilient macht.","date":"09.06.2026","title":"Kühne+Nagel: Was Supply Chains resilient macht","moreinfolink":null,"moreinfotext":"Mehr zu \"Where Next Episode 3: Resiliency going forward\"","featuredimage":{"childImageSharp":{"gatsbyImageData":{"layout":"constrained","backgroundColor":"#080808","images":{"fallback":{"src":"/static/420bb0504b85de331e9042c33dafba03/ca76e/gemini_resilienz_halbleiterlieferketten-750x650px.png","srcSet":"/static/420bb0504b85de331e9042c33dafba03/ed8f4/gemini_resilienz_halbleiterlieferketten-750x650px.png 188w,\n/static/420bb0504b85de331e9042c33dafba03/a12ff/gemini_resilienz_halbleiterlieferketten-750x650px.png 375w,\n/static/420bb0504b85de331e9042c33dafba03/ca76e/gemini_resilienz_halbleiterlieferketten-750x650px.png 750w","sizes":"(min-width: 750px) 750px, 100vw"},"sources":[{"srcSet":"/static/420bb0504b85de331e9042c33dafba03/b00b1/gemini_resilienz_halbleiterlieferketten-750x650px.webp 188w,\n/static/420bb0504b85de331e9042c33dafba03/e6acb/gemini_resilienz_halbleiterlieferketten-750x650px.webp 375w,\n/static/420bb0504b85de331e9042c33dafba03/f17da/gemini_resilienz_halbleiterlieferketten-750x650px.webp 750w","type":"image/webp","sizes":"(min-width: 750px) 750px, 100vw"}]},"width":750,"height":650.0000000000001}}},"authorFull":{"name":"Frank Muscheid","authorimage":{"childImageSharp":{"gatsbyImageData":{"layout":"constrained","backgroundColor":"#585868","images":{"fallback":{"src":"/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/f31ef/frank.png","srcSet":"/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/ebf64/frank.png 10w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/ca121/frank.png 20w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/f31ef/frank.png 40w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/1f8a1/frank.png 80w","sizes":"(min-width: 40px) 40px, 100vw"},"sources":[{"srcSet":"/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/bd5c1/frank.webp 10w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/264f2/frank.webp 20w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/e73fe/frank.webp 40w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/61ca6/frank.webp 80w","type":"image/webp","sizes":"(min-width: 40px) 40px, 100vw"}]},"width":40,"height":40}}}}}}},{"node":{"id":"44dbd982-8a65-5943-bedd-d175a81db65e","html":"<p><em><strong>Foto:</strong></em> <em>Hermes Germany</em></p>\n<h1>Hermes investiert in ca. 36.700 neue Handscanner und 13.000 mobile Drucker</h1>\n<p>Der Paketdienstleister Hermes Germany investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in die Modernisierung seiner digitalen Infrastruktur. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt gab, umfasst die <strong>Hardware-Offensive rund 36.700 neue Handscanner sowie circa 13.000 mobile Drucker.</strong> Die Geräte sollen demnach sowohl auf der <strong>„Letzten Meile“</strong> als auch an den <strong>Logistikstandorten</strong> und in den <strong>bundesweit über 17.000 Hermes PaketShops</strong> zum Einsatz kommen, um Arbeitsabläufe zu optimieren.</p>\n<h2>Sonderkonfiguration für den logistischen Alltag</h2>\n<p>Laut Angaben des Logistikers ist die <strong>Umstellung in den PaketShops bereits seit Ende März 2026 vollständig abgeschlossen.</strong> Seit April folge nun der sukzessive <strong>Rollout für die Zustellung und die Logistikzentren.</strong> </p>\n<p>Bei den neuen <strong>Handscannern</strong> handelt es sich um eine Sonderkonfiguration des Modells <em>UROVO DT66.</em> Nach Angaben von Hermes wurde das Gerät in engem Austausch mit den künftigen Anwendern an die spezifischen Bedarfe des Paketdienstes angepasst.</p>\n<p>Zu den technischen Neuerungen gehört ein vergrößertes und besonders helles Display, das die Lesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung verbessern soll. Ein temperaturbeständiger Akku soll zudem die Laufzeit bei extremen Wetterbedingungen im Sommer sowie im Winter sichern.</p>\n<p>Neben einer <strong>Hochleistungs-Scan-Engine zur schnelleren Datenerfassung</strong> verfüge die Hardware über moderne Mehrkern-Prozessoren und einen großen Arbeitsspeicher. Das soll laut Unternehmen eine langfristige Nutzbarkeit für zukünftige Softwareversionen gewährleisten.</p>\n<h2>Mobile Drucker: Fokus auf Abfallvermeidung</h2>\n<p>Flankiert wird der Hardware-Wechsel laut Hermes Germany durch <strong>neue mobile Drucker</strong> des Herstellers <em>Bixolon</em>, die aktuell an die Servicepartner gehen. Die spritzwassergeschützten Geräte werden laut Pressemitteilung direkt an der Haustür genutzt, um sendungsspezifische Informationen an die Kunden zu übermitteln.</p>\n<p>Aus ökologischer Sicht hebt das Unternehmen hervor, dass der Druck auf <strong>selbstklebenden „Linerless-Etiketten“</strong> erfolgt. Da diese ohne das übliche rückseitige Trägerpapier auskommen, werde Abfall direkt während der Zustelltour vermieden. Perspektivisch sei geplant, den Einsatzbereich der Drucker auf weitere Anwendungsfälle auszuweiten.</p>\n<p><span\n      class=\"gatsby-resp-image-wrapper\"\n      style=\"position: relative; display: block; margin-left: auto; margin-right: auto; max-width: 1200px; \"\n    >\n      <a\n    class=\"gatsby-resp-image-link\"\n    href=\"/static/0242dec6d8f9687548b658b7d02df57c/e5166/hermesgermany_mobiler_drucker_1200x630px.jpg\"\n    style=\"display: block\"\n    target=\"_blank\"\n    rel=\"noopener\"\n  >\n    <span\n    class=\"gatsby-resp-image-background-image\"\n    style=\"padding-bottom: 52.66666666666667%; position: relative; bottom: 0; left: 0; background-image: url('data:image/jpeg;base64,/9j/2wBDABALDA4MChAODQ4SERATGCgaGBYWGDEjJR0oOjM9PDkzODdASFxOQERXRTc4UG1RV19iZ2hnPk1xeXBkeFxlZ2P/2wBDARESEhgVGC8aGi9jQjhCY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2P/wgARCAALABQDASIAAhEBAxEB/8QAGQAAAgMBAAAAAAAAAAAAAAAAAAQBAgMF/8QAFQEBAQAAAAAAAAAAAAAAAAAAAgP/2gAMAwEAAhADEAAAAbryujuc0lT/xAAcEAACAQUBAAAAAAAAAAAAAAAAAQMCERIiMTL/2gAIAQEAAQUCp3LxZJwnlTdP/8QAGBEAAwEBAAAAAAAAAAAAAAAAAAIRASH/2gAIAQMBAT8BXVvCn//EABYRAQEBAAAAAAAAAAAAAAAAABECEP/aAAgBAgEBPwGkz//EABwQAAIBBQEAAAAAAAAAAAAAAAABIQIQIjFhsf/aAAgBAQAGPwJ8MpfhuoiBW//EABsQAAMAAgMAAAAAAAAAAAAAAAABIRExQVGR/9oACAEBAAE/IYMtBW2cYgwZ4i7uWxwbP//aAAwDAQACAAMAAAAQYO//xAAXEQEAAwAAAAAAAAAAAAAAAAABEBEh/9oACAEDAQE/ECCmw//EABcRAAMBAAAAAAAAAAAAAAAAAAABETH/2gAIAQIBAT8QV2uEP//EABsQAQACAwEBAAAAAAAAAAAAAAEAESExQWGB/9oACAEBAAE/EMnvWxX4G4S7TS2Aav13AEp+CHZomC5jLqqja9zEvc//2Q=='); background-size: cover; display: block;\"\n  ></span>\n  <img\n        class=\"gatsby-resp-image-image\"\n        alt=\"Mobile Drucker für Linerless-Etiketten. Foto: Hermes Germany\"\n        title=\"Mobile Drucker für Linerless-Etiketten\"\n        src=\"/static/0242dec6d8f9687548b658b7d02df57c/e5166/hermesgermany_mobiler_drucker_1200x630px.jpg\"\n        srcset=\"/static/0242dec6d8f9687548b658b7d02df57c/f93b5/hermesgermany_mobiler_drucker_1200x630px.jpg 300w,\n/static/0242dec6d8f9687548b658b7d02df57c/b4294/hermesgermany_mobiler_drucker_1200x630px.jpg 600w,\n/static/0242dec6d8f9687548b658b7d02df57c/e5166/hermesgermany_mobiler_drucker_1200x630px.jpg 1200w\"\n        sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\"\n        style=\"width:100%;height:100%;margin:0;vertical-align:middle;position:absolute;top:0;left:0;\"\n        loading=\"lazy\"\n        decoding=\"async\"\n      />\n  </a>\n    </span></p>\n<p><em><strong>Foto:</strong></em> <em>Hermes Germany</em></p>\n<h2>Einbindung in die hauseigene Software-Infrastruktur</h2>\n<p>Die neue Hardware wird in die bereits bestehenden digitalen Lösungen von Hermes integriert. Wie aus dem Unternehmensbericht hervorgeht, kommt in der Zustellung weiterhin die inhouse entwickelte Anwendung <em>Routemaster</em> zum Einsatz. Diese schlägt den Zustellern mittels <strong>Machine-Learning-Mechanismen eine optimale Stoppreihenfolge</strong> vor, welche auf Basis von Erfahrungswerten manuell angepasst werden kann.</p>\n<p>Für die Routenführung nutzen die Fahrer das <em>Navigationstool HERNAV (Hermes Navigation),</em> das Echtzeit-Verkehrsdaten verarbeitet. Für die wachsende Elektroflotte des Unternehmens enthält das System zudem eine Funktion, die bei Bedarf die nächsten <strong>verfügbaren E-Ladepunkte auf der Route</strong> anzeigt.</p>\n<h2>Ziel der Investition: Abläufe vereinfachen</h2>\n<p>Dennis Kollmann, CEO von Hermes Germany, begründet den finanziellen Aufwand mit dem Ziel, <strong>Abläufe für Kunden und Mitarbeiter zu vereinfachen:</strong></p>\n<p>„Für uns stehen kundenfreundliche Services sowie einfache Abläufe für alle am logistischen Prozess Beteiligten an erster Stelle. Daher haben wir uns sehr bewusst für dieses hohe Invest im zweistelligen Millionenbereich entschieden. Mit den neuen Scannern und mobilen Druckern haben wir die Grundlage geschaffen, um im Laufe des Jahres sukzessive neue digitale Services zu implementieren, die den Paketempfang und -versand für unsere Kund*innen noch einfacher machen.“</p>\n<p>Mit der neuen Hardware-Basis beabsichtigt Hermes Germany nach eigenen Angaben, das Fundament für den zukünftigen Ausbau des Serviceangebots rund um den Paketversand und -empfang zu legen.</p>\n<p>Quelle: <a href=\"https://newsroom.hermesworld.com/themen-digitalisierung-neue-scanner-und-mobile-drucker-34307/\">newsroom.hermesworld.com</a></p>","excerpt":"Foto: Hermes Germany Hermes investiert in ca. 36.700 neue Handscanner und 13.000 mobile Drucker Der Paketdienstleister Hermes Germany investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in die Modernisierung seiner digitalen Infrastruktur. 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Mit der Offenlegung dieser Daten gibt das Unternehmen Einblick in das Verhältnis zwischen dem gesamten Paketaufkommen und den registrierten Kundenreklamationen.</p>\n<h2>Sinkende Beschwerdequote im Jahresvergleich</h2>\n<p>Aus den veröffentlichten Zahlen geht hervor, dass die <strong>Beschwerdequote im Jahr 2025 bei 0,09 Prozent des gesamten Paketaufkommens lag.</strong> Im Vergleich zum Vorjahr (2024), in dem die Quote noch 0,11 Prozent betrug, verzeichnet der Paketdienst damit einen <strong>leichten Rückgang der erfassten Reklamationen.</strong> DPD führt diese Entwicklung auf kontinuierliche Anpassungen in den operativen Prozessen, im Service und in der Kommunikation zurück.</p>\n<h2>Systematische Erfassung und Kategorisierung</h2>\n<p>Die statistische Auswertung basiert auf einer zentralen Datenbank, in der alle Kundenanliegen gebündelt werden. Unabhängig davon, ob eine Beschwerde per Telefon, E-Mail oder über digitale Kanäle eingeht, wird sie registriert und nach der Art des Vorfalls sortiert. Zu den Hauptkategorien der Auswertung gehören:</p>\n<ul>\n<li><strong>Verspätete Zustellungen</strong></li>\n<li><strong>Beschädigte Sendungen</strong></li>\n<li><strong>Verlust von Paketen</strong></li>\n</ul>\n<p>Durch diese standardisierte Zuordnung sollen Fehlermuster in den logistischen Abläufen frühzeitig identifiziert werden, um gezielte Gegenmaßnahmen einzuleiten.</p>\n<h3><strong>Zielsetzung des Unternehmens</strong></h3>\n<p>Mit der jährlichen Publikation der Daten verfolgt das Unternehmen nach eigenen Angaben das Ziel, die eigene <strong>Servicequalität für die Öffentlichkeit und die Kundschaft messbar und transparent</strong> zu machen. Die Ergebnisse der jährlichen Auswertungen dienen DPD als operative Grundlage, um Schwachstellen in den Zustellprozessen zu minimieren und die Kundenzufriedenheit zu steuern.</p>\n<p>Zur Original-Pressemitteilung im <a href=\"https://www.dpd.com/de/de/news/transparenz-schafft-vertrauen-dpd-veroeffentlicht-beschwerdestatistik-2025/\">DPD Newsroom</a></p>","excerpt":"Foto: DPD Deutschland DPD Deutschland Beschwerdestatistik 2025: Reklamationsquote sinkt leicht Der Logistikdienstleister DPD Deutschland hat seine offizielle Beschwerdestatistik für das Jahr 2025 bekannt gegeben. Mit der Offenlegung dieser Daten gibt das Unternehmen Einblick in das Verhältnis…","fields":{"slug":"/dpd-deutschland-beschwerdestatistik-2025-reklamationsquote-sinkt-leicht/"},"frontmatter":{"kurznews":false,"tags":["News","Versandlogistik"],"preview":"DPD Deutschland hat auch Anfang 2026 seine Beschwerdestatistik für das Vorjahr vorgelegt. Die Transparenz soll Vertrauen schaffen, so steht es in der offiziellen Headline der Pressemitteilung. Kann der Paketdienstleister seinen selbstgesteckten Anspruch erfüllen?","description":"DPD Deutschland hat auch Anfang 2026 seine Beschwerdestatistik für das Vorjahr vorgelegt. Die Transparenz soll Vertrauen schaffen. 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