{"componentChunkName":"component---src-templates-qa-single-page-js","path":"/nearshoring/","result":{"data":{"site":{"siteMetadata":{"siteUrl":"https://logentis.de"}},"markdownRemark":{"id":"256eef0a-9d4c-5b28-81c5-b45daac0682d","rawMarkdownBody":"## Nearshoring: Definition, Vorteile und Strategien\n\n**Nearshoring,** auch als **nahgelegene Verlagerung** bekannt, beschreibt **im Supply Chain Management die strategische Entscheidung, Produktionskapazitäten, Beschaffungsmärkte oder logistische Dienstleistungen in geografisch, politisch und kulturell angrenzende Drittstaaten** zu transferieren.\n\nDiese Praxis bildet in der globalen Wirtschaft den funktionalen **Mittelweg zwischen** dem weit entfernten **Offshoring,** wie etwa der Fertigung in Ostasien für europäische Absatzmärkte, und dem **Onshoring,** also der reinen Inlandsfertigung. Das übergeordnete Ziel dieser Beschaffungsstrategie ist es, die **Lohn- und Kostenvorteile ausländischer Standorte zu nutzen,** **ohne die strukturellen Nachteile und Risiken extrem langer interkontinentaler Transportwege** in Kauf nehmen zu müssen.\n\n![Nearshoring für europäische Märkte. Symbolgrafik erstellt mit KI](gemini_generated_image_bdtyg5bdtyg5bdty.jpg \"Nearshoring für europäische Märkte. Symbolgrafik erstellt mit KI\")\n\n***G﻿rafik:*** *Generiert mit KI*\n\n## Vorteile von Nearshoring für resiliente Lieferketten\n\nDie **Reorganisation internationaler Wertschöpfungsketten zugunsten regionaler Netzwerke** wird maßgeblich durch den **Bedarf an einer höheren Widerstandsfähigkeit von Lieferketten** getrieben. Geopolitische Spannungen, handelspolitische Restriktionen und die zunehmende Störanfälligkeit globaler Seerouten haben die Schwächen komplexer, interkontinentaler Transite offengelegt. Durch den **Wechsel von der langwierigen Seefracht auf den innereuropäischen Straßengüterverkehr oder Schienentransport** schrumpfen die **Durchlaufzeiten** von mehreren Monaten **auf wenige Tage.**\n\nDiese gewonnene zeitliche Flexibilität erlaubt es produzierenden Unternehmen sowie dem Handel, die **teuren Sicherheitsbestände** in den Distributionszentren **drastisch zu reduzieren.** Das **senkt** unmittelbar die **Kapitalbindung** im Working Capital sowie die allgemeinen **Lagerhaltungskosten.**\n\nGleichzeitig spielt die **Dekarbonisierung der Transportkette** eine entscheidende Rolle bei Standortentscheidungen. Kürzere physische Transportdistanzen bedeuten einen deutlich geringeren Treibstoffverbrauch pro bewegter Ladungseinheit, wodurch Unternehmen ihre **Scope-3-Emissionen** im Rahmen verbindlicher ESG-Vorgaben leichter **senken können.** \n\nAuch die **Einhaltung strenger regulatorischer Pflichten,** wie etwa die des **EU-Lieferkettengesetzes,** lässt sich in kulturell nahegelegenen Regionen mit vergleichbaren arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen erheblich **besser kontrollieren und durchsetzen.**\n\n## Nearshoring vs. Offshoring: Die Total Cost of Ownership\n\nIn traditionellen Beschaffungsmodellen der vergangenen Jahrzehnte fielen **Standortentscheidungen** fast ausnahmslos **auf Basis der reinen Fertigungs- und Lohnstückkosten.** Bei einer ganzheitlichen betriebswirtschaftlichen Betrachtung nach dem Prinzip der **Total Cost of Ownership (TCO)** verschiebt sich diese Kalkulation jedoch massiv. Die realen Gesamtkosten setzen sich nicht nur aus dem reinen Einkaufspreis zusammen, sondern umfassen sämtliche **Logistikkosten für Fracht, Zollabwicklung und Versicherung** sowie die **kalkulatorischen Zinsen der Kapitalbindung** und das schwer greifbare finanzielle **Risiko von Lieferausfällen.**\n\nWährend das klassische **Offshoring** mit **extrem niedrigen Produktionskosten** punktet, wird dieser Vorteil durch hohe Transportausgaben und ein enormes Ausfallrisiko oft neutralisiert. **Nearshoring** weist im direkten Vergleich meist **moderat höhere Fertigungskosten** auf, **minimiert aber die variablen Transportkosten** und das **Risiko von Bandstillständen** derart signifikant, dass die gesamtwirtschaftliche Rechnung für den Verlader am Ende lukrativer ausfällt.\n\n## Beliebte Nearshoring-Standorte für den europäischen Markt\n\n**Europäische Akteure fokussieren** sich bei der Neuausrichtung ihrer Sourcing-Strategien vorrangig **auf die Staaten Mittel- und Osteuropas.** Länder wie Polen, Tschechien, die Slowakei, Rumänien und Ungarn bieten durch die nahtlose Integration in den zollfreien EU-Binnenmarkt unschlagbare logistische Vorzüge und stark ausgebaute europäische Transportkorridore.\n\nParallel dazu gewinnen Staaten an den Rändern Europas zunehmend an Relevanz. Der **Westbalkan, die Türkei sowie nordafrikanische Länder** wie Marokko etablieren sich als leistungsfähige Beschaffungsmärkte, die europäische Industriezentren innerhalb kürzester Zeit über **RoRo-Verkehre,** **Short-Sea-Schifffahrt** oder den **direkten Lkw-Transit** versorgen können.\n\n## Operative Herausforderungen bei der Lieferketten-Verlagerung\n\nTrotz der offensichtlichen strukturellen Vorteile ist die **Transformation** hin zu einem regionalisierten Beschaffungsnetzwerk mit erheblichen **operativen Hürden** verbunden. Der massive Zustrom an **ausländischen Direktinvestitionen** in etablierte Nearshoring-Regionen führt lokal mittlerweile zu spürbaren **Kapazitätsengpässen.** Akuter **Fachkräftemangel,** **steigende Lohnniveau**s und eine deutliche **Verknappung moderner Logistikimmobilien** dämpfen in hochfrequentierten Gebieten wie etwa dem westlichen Polen die ursprünglichen Kostenvorteile.\n\nZudem können infrastrukturelle Nadelöhre, wie **unzureichend ausgebaute Schienennetze** oder **langwierige bürokratische Zollabfertigungen** an den Nicht-EU-Außengrenzen, die angestrebte Transportgeschwindigkeit empfindlich stören. Darüber hinaus erfordert die Abkehr von asiatischen Lieferanten einen enormen initialen finanziellen und personellen Umstellungsaufwand, der vom Aufbau **völlig neuer Lieferantennetzwerke** bis hin zur **Neukonfiguration bestehender ERP-Systeme** zur Steuerung der veränderten Warenströme reicht.","excerpt":"Nearshoring: Definition, Vorteile und Strategien Nearshoring, auch als nahgelegene Verlagerung bekannt, beschreibt im Supply Chain Management die strategische…","html":"<h2>Nearshoring: Definition, Vorteile und Strategien</h2>\n<p><strong>Nearshoring,</strong> auch als <strong>nahgelegene Verlagerung</strong> bekannt, beschreibt <strong>im Supply Chain Management die strategische Entscheidung, Produktionskapazitäten, Beschaffungsmärkte oder logistische Dienstleistungen in geografisch, politisch und kulturell angrenzende Drittstaaten</strong> zu transferieren.</p>\n<p>Diese Praxis bildet in der globalen Wirtschaft den funktionalen <strong>Mittelweg zwischen</strong> dem weit entfernten <strong>Offshoring,</strong> wie etwa der Fertigung in Ostasien für europäische Absatzmärkte, und dem <strong>Onshoring,</strong> also der reinen Inlandsfertigung. Das übergeordnete Ziel dieser Beschaffungsstrategie ist es, die <strong>Lohn- und Kostenvorteile ausländischer Standorte zu nutzen,</strong> <strong>ohne die strukturellen Nachteile und Risiken extrem langer interkontinentaler Transportwege</strong> in Kauf nehmen zu müssen.</p>\n<p><span\n      class=\"gatsby-resp-image-wrapper\"\n      style=\"position: relative; display: block; margin-left: auto; margin-right: auto; max-width: 1200px; \"\n    >\n      <a\n    class=\"gatsby-resp-image-link\"\n    href=\"/static/13e0506ffd0436f749449e72a12905f4/3d8dd/gemini_generated_image_bdtyg5bdtyg5bdty.jpg\"\n    style=\"display: block\"\n    target=\"_blank\"\n    rel=\"noopener\"\n  >\n    <span\n    class=\"gatsby-resp-image-background-image\"\n    style=\"padding-bottom: 55.666666666666664%; position: relative; bottom: 0; left: 0; background-image: url('data:image/jpeg;base64,/9j/2wBDABALDA4MChAODQ4SERATGCgaGBYWGDEjJR0oOjM9PDkzODdASFxOQERXRTc4UG1RV19iZ2hnPk1xeXBkeFxlZ2P/2wBDARESEhgVGC8aGi9jQjhCY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2NjY2P/wgARCAALABQDASIAAhEBAxEB/8QAFwABAQEBAAAAAAAAAAAAAAAAAwACBP/EABYBAQEBAAAAAAAAAAAAAAAAAAABAv/aAAwDAQACEAMQAAABbBtm80sf/8QAGxAAAgIDAQAAAAAAAAAAAAAAAAECAwQhMTP/2gAIAQEAAQUCrmnLIeuFftNCSP/EABURAQEAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAR/9oACAEDAQE/Aar/xAAVEQEBAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAEf/aAAgBAgEBPwGI/8QAGRABAAIDAAAAAAAAAAAAAAAAAQAQAiEx/9oACAEBAAY/AnUA7WV//8QAGhABAAMBAQEAAAAAAAAAAAAAAQARIUFRMf/aAAgBAQABPyEMbbmRAH1hLQatlxNN9gKrw9lL5P/aAAwDAQACAAMAAAAQvP8A/8QAFxEBAQEBAAAAAAAAAAAAAAAAAQAhQf/aAAgBAwEBPxBxBOX/xAAWEQEBAQAAAAAAAAAAAAAAAAAAAVH/2gAIAQIBAT8QLWv/xAAbEAEBAAMBAQEAAAAAAAAAAAABEQAhMUFRcf/aAAgBAQABPxDkg9jJJF85cNEVTbX7gHXAt4YSA0mssgoAq5jEvr65/9k='); background-size: cover; display: block;\"\n  ></span>\n  <img\n        class=\"gatsby-resp-image-image\"\n        alt=\"Nearshoring für europäische Märkte. Symbolgrafik erstellt mit KI\"\n        title=\"Nearshoring für europäische Märkte. Symbolgrafik erstellt mit KI\"\n        src=\"/static/13e0506ffd0436f749449e72a12905f4/e5166/gemini_generated_image_bdtyg5bdtyg5bdty.jpg\"\n        srcset=\"/static/13e0506ffd0436f749449e72a12905f4/f93b5/gemini_generated_image_bdtyg5bdtyg5bdty.jpg 300w,\n/static/13e0506ffd0436f749449e72a12905f4/b4294/gemini_generated_image_bdtyg5bdtyg5bdty.jpg 600w,\n/static/13e0506ffd0436f749449e72a12905f4/e5166/gemini_generated_image_bdtyg5bdtyg5bdty.jpg 1200w,\n/static/13e0506ffd0436f749449e72a12905f4/d9c39/gemini_generated_image_bdtyg5bdtyg5bdty.jpg 1800w,\n/static/13e0506ffd0436f749449e72a12905f4/df51d/gemini_generated_image_bdtyg5bdtyg5bdty.jpg 2400w,\n/static/13e0506ffd0436f749449e72a12905f4/3d8dd/gemini_generated_image_bdtyg5bdtyg5bdty.jpg 2752w\"\n        sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\"\n        style=\"width:100%;height:100%;margin:0;vertical-align:middle;position:absolute;top:0;left:0;\"\n        loading=\"lazy\"\n        decoding=\"async\"\n      />\n  </a>\n    </span></p>\n<p><em><strong>G﻿rafik:</strong></em> <em>Generiert mit KI</em></p>\n<h2>Vorteile von Nearshoring für resiliente Lieferketten</h2>\n<p>Die <strong>Reorganisation internationaler Wertschöpfungsketten zugunsten regionaler Netzwerke</strong> wird maßgeblich durch den <strong>Bedarf an einer höheren Widerstandsfähigkeit von Lieferketten</strong> getrieben. Geopolitische Spannungen, handelspolitische Restriktionen und die zunehmende Störanfälligkeit globaler Seerouten haben die Schwächen komplexer, interkontinentaler Transite offengelegt. Durch den <strong>Wechsel von der langwierigen Seefracht auf den innereuropäischen Straßengüterverkehr oder Schienentransport</strong> schrumpfen die <strong>Durchlaufzeiten</strong> von mehreren Monaten <strong>auf wenige Tage.</strong></p>\n<p>Diese gewonnene zeitliche Flexibilität erlaubt es produzierenden Unternehmen sowie dem Handel, die <strong>teuren Sicherheitsbestände</strong> in den Distributionszentren <strong>drastisch zu reduzieren.</strong> Das <strong>senkt</strong> unmittelbar die <strong>Kapitalbindung</strong> im Working Capital sowie die allgemeinen <strong>Lagerhaltungskosten.</strong></p>\n<p>Gleichzeitig spielt die <strong>Dekarbonisierung der Transportkette</strong> eine entscheidende Rolle bei Standortentscheidungen. Kürzere physische Transportdistanzen bedeuten einen deutlich geringeren Treibstoffverbrauch pro bewegter Ladungseinheit, wodurch Unternehmen ihre <strong>Scope-3-Emissionen</strong> im Rahmen verbindlicher ESG-Vorgaben leichter <strong>senken können.</strong></p>\n<p>Auch die <strong>Einhaltung strenger regulatorischer Pflichten,</strong> wie etwa die des <strong>EU-Lieferkettengesetzes,</strong> lässt sich in kulturell nahegelegenen Regionen mit vergleichbaren arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen erheblich <strong>besser kontrollieren und durchsetzen.</strong></p>\n<h2>Nearshoring vs. Offshoring: Die Total Cost of Ownership</h2>\n<p>In traditionellen Beschaffungsmodellen der vergangenen Jahrzehnte fielen <strong>Standortentscheidungen</strong> fast ausnahmslos <strong>auf Basis der reinen Fertigungs- und Lohnstückkosten.</strong> Bei einer ganzheitlichen betriebswirtschaftlichen Betrachtung nach dem Prinzip der <strong>Total Cost of Ownership (TCO)</strong> verschiebt sich diese Kalkulation jedoch massiv. Die realen Gesamtkosten setzen sich nicht nur aus dem reinen Einkaufspreis zusammen, sondern umfassen sämtliche <strong>Logistikkosten für Fracht, Zollabwicklung und Versicherung</strong> sowie die <strong>kalkulatorischen Zinsen der Kapitalbindung</strong> und das schwer greifbare finanzielle <strong>Risiko von Lieferausfällen.</strong></p>\n<p>Während das klassische <strong>Offshoring</strong> mit <strong>extrem niedrigen Produktionskosten</strong> punktet, wird dieser Vorteil durch hohe Transportausgaben und ein enormes Ausfallrisiko oft neutralisiert. <strong>Nearshoring</strong> weist im direkten Vergleich meist <strong>moderat höhere Fertigungskosten</strong> auf, <strong>minimiert aber die variablen Transportkosten</strong> und das <strong>Risiko von Bandstillständen</strong> derart signifikant, dass die gesamtwirtschaftliche Rechnung für den Verlader am Ende lukrativer ausfällt.</p>\n<h2>Beliebte Nearshoring-Standorte für den europäischen Markt</h2>\n<p><strong>Europäische Akteure fokussieren</strong> sich bei der Neuausrichtung ihrer Sourcing-Strategien vorrangig <strong>auf die Staaten Mittel- und Osteuropas.</strong> Länder wie Polen, Tschechien, die Slowakei, Rumänien und Ungarn bieten durch die nahtlose Integration in den zollfreien EU-Binnenmarkt unschlagbare logistische Vorzüge und stark ausgebaute europäische Transportkorridore.</p>\n<p>Parallel dazu gewinnen Staaten an den Rändern Europas zunehmend an Relevanz. Der <strong>Westbalkan, die Türkei sowie nordafrikanische Länder</strong> wie Marokko etablieren sich als leistungsfähige Beschaffungsmärkte, die europäische Industriezentren innerhalb kürzester Zeit über <strong>RoRo-Verkehre,</strong> <strong>Short-Sea-Schifffahrt</strong> oder den <strong>direkten Lkw-Transit</strong> versorgen können.</p>\n<h2>Operative Herausforderungen bei der Lieferketten-Verlagerung</h2>\n<p>Trotz der offensichtlichen strukturellen Vorteile ist die <strong>Transformation</strong> hin zu einem regionalisierten Beschaffungsnetzwerk mit erheblichen <strong>operativen Hürden</strong> verbunden. Der massive Zustrom an <strong>ausländischen Direktinvestitionen</strong> in etablierte Nearshoring-Regionen führt lokal mittlerweile zu spürbaren <strong>Kapazitätsengpässen.</strong> Akuter <strong>Fachkräftemangel,</strong> <strong>steigende Lohnniveau</strong>s und eine deutliche <strong>Verknappung moderner Logistikimmobilien</strong> dämpfen in hochfrequentierten Gebieten wie etwa dem westlichen Polen die ursprünglichen Kostenvorteile.</p>\n<p>Zudem können infrastrukturelle Nadelöhre, wie <strong>unzureichend ausgebaute Schienennetze</strong> oder <strong>langwierige bürokratische Zollabfertigungen</strong> an den Nicht-EU-Außengrenzen, die angestrebte Transportgeschwindigkeit empfindlich stören. Darüber hinaus erfordert die Abkehr von asiatischen Lieferanten einen enormen initialen finanziellen und personellen Umstellungsaufwand, der vom Aufbau <strong>völlig neuer Lieferantennetzwerke</strong> bis hin zur <strong>Neukonfiguration bestehender ERP-Systeme</strong> zur Steuerung der veränderten Warenströme reicht.</p>","frontmatter":{"question":"Nearshoring","description":"Nearshoring ist im Supply Chain Management die Standortentscheidung für geografisch, politisch und kulturell angrenzende Drittstaaten. Mehr in unserem Lexikon.","descriptionTwitter":"Nearshoring ist im Supply Chain Management die Standortentscheidung für geografisch, politisch und kulturell angrenzende Drittstaaten. Mehr in unserem Lexikon.","category":"Logistik / Allgemein"},"fields":{"slug":"/nearshoring/","collection":"qa"}},"blog":{"edges":[{"node":{"id":"13d76a1c-f073-5aa9-af43-29a354b1c6ea","html":"<p><em><strong>F﻿oto:</strong></em> <em>DHL Group</em></p>\n<h1>DHL plant 400-Millionen-Euro-Investition in Ost- und Mitteleuropa</h1>\n<p>Die DHL Group plant laut einer Pressemitteilung vom 8. Oktober 2026, bis 2030 mehr als 400 Millionen Euro in Mittel- und Osteuropa zu investieren. <strong>Ziel</strong> ist es, die <strong>Logistikinfrastruktur, die internationale Anbindung sowie technologiegestützte Supply-Chain-Lösungen zu stärken</strong> und <strong>Kunden dabei zu unterstützen, widerstandsfähigere und flexiblere Lieferketten aufzubauen.</strong></p>\n<p>Die geplanten Investitionen spiegeln laut Mitteilung das Vertrauen von DHL in das langfristige Wachstumspotenzial dieser Länder wider, da sich globale Handelsströme veränderten und Unternehmen ihre Produktions-, Beschaffungs- und Distributionsstrategien neu bewerteten, heißt es weiter.</p>\n<p>Im Rahmen der <strong>Strategie 2030 von DHL Group</strong> wurden <strong>Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien als Märkte identifiziert,</strong> die von – laut DHL – <strong>starken \"geografischen Rückenwinden\"</strong> profitieren. Diese seien auf ihre wachsende Bedeutung in den europäischen Fertigungs-, Handels- und Distributionsnetzwerken sowie auf den längerfristigen <strong>Trend zum <a href=\"https://logentis.de/nearshoring/\">Nearshoring</a> durch ausländische Unternehmen</strong> zurückzuführen, die demnach eine größere Nähe zum europäischen Verbrauchermarkt anstreben.</p>\n<h2>M﻿ehrere Unternehmensbereiche einbezogen</h2>\n<p>Das Investitionsprogramm erstreckt sich der Mitteilung zufolge über mehrere Unternehmensbereiche von DHL Group und unterstützt den <strong>Ausbau von Kapazitäten in der Kontraktlogistik, Lagerinfrastruktur, B2B-Transportnetzwerken, Supply-Chain-Control-Tower-Lösungen, internationalen Expressdiensten und Frachtkapazitäten.</strong></p>\n<p>\"Mittel- und Osteuropa gewinnt für globale Handelsströme und Lieferkettennetzwerke zunehmend an Bedeutung. Insbesondere Polen entwickelt sich zu einem der dynamischsten Logistik- und Produktionsstandorte Europas\", <strong>sagt John Pearson, CEO von DHL Express.</strong> \"Da Kunden nach mehr Resilienz und Flexibilität streben, benötigen sie Logistikpartner, die Produktion, Bestände und Märkte nahtlos über Grenzen hinweg miteinander verbinden können. Mit diesen Investitionen bauen wir die Infrastruktur und internationale Vernetzung aus, die erforderlich sind, um die Wachstumsambitionen der dynamischen Unternehmen zu unterstützen, die die wirtschaftliche Entwicklung dieser Region vorantreiben.\"</p>\n<h2>Polens Wachstumsgeschichte unterstreicht das Potenzial der Region</h2>\n<p>Die Ankündigung von DHL erfolgt zeitgleich mit der Vorstellung der <strong>neuesten Ausgabe des DHL Globalization Tracker in Polen</strong> sowie dem <strong>35-jährigen Bestehen des Unternehmens im Land.</strong></p>\n<p>Die Ergebnisse verdeutlichten Polens bemerkenswerte wirtschaftliche Transformation und seine wachsende Bedeutung als europäischer Handels- und Produktionsstandort, heißt es in der Pressemitteilung. <strong>Zwischen 2016 und 2025 wuchs Polens Warenhandel 2,1-mal schneller als der Welthandel und 2,7-mal schneller als der Handel innerhalb der Europäischen Union.</strong> Für den Zeitraum von 2026 bis 2029 wird erwartet, dass Polens <strong>Warenhandel um 28 % schneller wächst als der Welthandel</strong> und <strong>um 91 % schneller als der EU-Handel.</strong></p>\n<p>Die Analyse zeigt laut DHL zudem eine zunehmende Diversifizierung der Handelsbeziehungen Polens. Während Deutschland weiterhin ein wichtiger Handelspartner bleibt und der Großteil des polnischen Handels innerhalb der Europäischen Union stattfindet, hat der Handel sowohl mit den Vereinigten Staaten als auch mit China in den vergangenen zehn Jahren deutlich zugenommen.</p>\n<p><strong>Hendrik Venter, CEO von DHL Supply Chain,</strong> sagt dazu: \"Mittel- und Osteuropa festigt seine Rolle als strategischer Standort für Produktion, Distribution und regionale Fulfillment-Aktivitäten, insbesondere für Unternehmen, die eine größere Nähe zum europäischen Markt suchen.</p>\n<p>Gleichzeitig ist die Region Heimat einer wachsenden Zahl sehr innovativer und wachstumsstarker Unternehmen, die ihre Aktivitäten ausbauen, die Resilienz ihrer Lieferketten stärken und internationale Wachstumschancen erschließen. <strong>DHL Supply Chain</strong> ist beispielsweise kürzlich im Rahmen einer erweiterten <strong>Partnerschaft mit dem polnischen Einzelhändler Pepco</strong> in den rumänischen Markt eingetreten.</p>\n<p>Unsere Investitionen in Lagerhaltung, Transport und Supply-Chain-Control-Tower-Lösungen helfen Kunden dabei, schneller auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren, zunehmende Komplexität zu bewältigen, widerstandsfähigere Lieferketten aufzubauen und neue Wachstumschancen in Mittel- und Osteuropa zu erschließen.\"</p>\n<h2>Aufbau auf großen Investitionen</h2>\n<p>Polen werde auch künftig eine zentrale Rolle in den Wachstumsambitionen von DHL Group für die Region spielen, heißt es weiter. DHL Group hat in den vergangenen Jahren bereits erheblich in den polnischen Markt investiert. </p>\n<p>Im Jahr <strong>2024 eröffnete DHL das 180 Millionen Euro teure International Logistics Centre in Poznan,</strong> eine der größten Logistikinvestitionen in der Unternehmensgeschichte in Polen. Der Standort unterstützt mehrere DHL-Geschäftsbereiche, darunter <strong>DHL eCommerce, DHL Freight</strong> und <strong>Post &#x26; Paket Deutschland,</strong> und dient zugleich als wichtiges Logistikdrehkreuz, das Polen mit europäischen und globalen Märkten verbindet.</p>\n<p>\"DHL hat aktiv dazu beigetragen, dass sich Polen zu einer führenden europäischen Volkswirtschaft entwickelt hat, und wir sind stolz auf den positiven Beitrag, den unsere Kompetenzen und vor allem unsere Kolleginnen und Kollegen auf dem polnischen Markt jeden Tag für die Entwicklung dieses wichtigen Landes leisten\", sagt <strong>Pablo Ciano, CEO von DHL eCommerce.</strong></p>\n<p>\"In den vergangenen Jahren haben wir bereits erhebliche Investitionen in unsere Fulfillment-Zentren und unser Netzwerk von Packstationen und Abholpunkten getätigt, um polnischen E-Commerce-Marktplätzen und Verbrauchern eine größere Auswahl zu bieten. Auch in Zukunft wird DHL Polen dabei unterstützen, sein Humankapital weiterzuentwickeln, seine Position in globalen Wertschöpfungsketten auszubauen und seinen herausragenden Unternehmen noch besseren Zugang zu neuen Wachstumsmöglichkeiten auf internationalen Märkten zu verschaffen.\"</p>\n<h2>Polen im Fokus der Investitionen</h2>\n<p>Das umfassendere Investitionsprogramm umfasst außerdem den <strong>geplanten Bau eines neuen Luftfracht-Express-Terminals von DHL Express in Katowice</strong> sowie weitere Investitionen von DHL Supply Chain, DHL Freight, DHL eCommerce und DHL Global Forwarding in ihre Lager- und Distributionsnetzwerke sowie in den Einsatz fortschrittlicher Technologien.</p>\n<p><strong>Polen</strong> gehört gemessen an der Beschäftigtenzahl zu den <strong>zehn größten Märkten von DHL Group weltweit.</strong> Mehr als 10.000 Mitarbeitende sind dort beschäftigt. Die kontinuierliche Investition in Qualifikation und Fachwissen der Mitarbeitenden bleibt eine zentrale Priorität, während DHL nach eigenen Angaben polnische Unternehmen bei ihrer internationalen Expansion und beim Übergang zu höherwertigen Produktions- und Supply-Chain-Aktivitäten unterstützt.</p>\n<p>Während sich globale Lieferketten weiterentwickeln, erwartet DHL nach eigenen Angaben, dass Mittel- und Osteuropa eine immer wichtigere Rolle bei der Verbindung von Produktion, Konsum und Handel in Europa spielen wird. Durch kontinuierliche Investitionen in Infrastruktur, Technologie und Menschen stärke DHL seine Fähigkeit, Kunden beim Aufbau widerstandsfähiger und international vernetzter Lieferketten zu unterstützen.</p>\n<p>Zur <a href=\"https://group.dhl.com/de/presse/pressemitteilungen/2026/dhl-group-plant-investitionen-von-mehr-als-400-millionen-euro.html\">Originalpressemitteilung</a></p>","excerpt":"F﻿oto: DHL Group DHL plant 400-Millionen-Euro-Investition in Ost- und Mitteleuropa Die DHL Group plant laut einer Pressemitteilung vom 8. Oktober 2026, bis 2030 mehr als 400 Millionen Euro in Mittel- und Osteuropa zu investieren. Ziel ist es, die Logistikinfrastruktur, die internationale Anbindung…","fields":{"slug":"/dhl-will-400-millionen-euro-in-mittel-und-osteuropa-investieren/"},"frontmatter":{"kurznews":false,"tags":["Blog","Versandlogistik"],"preview":"DHL hat Millionen-Investitionen angekündigt, um ihre Infrastruktur in Mittel- und Osteuropa auszubauen. Ziel sei die Erweiterung von Lager- und Sortierkapazitäten sowie eine höhere Resilienz grenzüberschreitender Fracht- und Paketnetzwerke für B2B und E-Commerce. Foto: DHL Group","description":"DHL hat Millionen-Investitionen angekündigt, um ihre Infrastruktur in Mittel- und Osteuropa auszubauen. ","date":"09.10.2026","title":"DHL will 400 Millionen Euro in Mittel- und Osteuropa investieren","moreinfolink":null,"moreinfotext":"Mehr zu den Investitionsplänen von DHL","featuredimage":{"childImageSharp":{"gatsbyImageData":{"layout":"constrained","backgroundColor":"#d8d8e8","images":{"fallback":{"src":"/static/bcc18d6886f05c800d11391aa838c212/1f8be/dhl-ceu-invest_750x650px.jpg","srcSet":"/static/bcc18d6886f05c800d11391aa838c212/d8920/dhl-ceu-invest_750x650px.jpg 188w,\n/static/bcc18d6886f05c800d11391aa838c212/5a0fb/dhl-ceu-invest_750x650px.jpg 375w,\n/static/bcc18d6886f05c800d11391aa838c212/1f8be/dhl-ceu-invest_750x650px.jpg 750w","sizes":"(min-width: 750px) 750px, 100vw"},"sources":[{"srcSet":"/static/bcc18d6886f05c800d11391aa838c212/b00b1/dhl-ceu-invest_750x650px.webp 188w,\n/static/bcc18d6886f05c800d11391aa838c212/e6acb/dhl-ceu-invest_750x650px.webp 375w,\n/static/bcc18d6886f05c800d11391aa838c212/f17da/dhl-ceu-invest_750x650px.webp 750w","type":"image/webp","sizes":"(min-width: 750px) 750px, 100vw"}]},"width":750,"height":650.0000000000001}}},"authorFull":{"name":"Frank Muscheid","authorimage":{"childImageSharp":{"gatsbyImageData":{"layout":"constrained","backgroundColor":"#585868","images":{"fallback":{"src":"/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/f31ef/frank.png","srcSet":"/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/ebf64/frank.png 10w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/ca121/frank.png 20w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/f31ef/frank.png 40w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/1f8a1/frank.png 80w","sizes":"(min-width: 40px) 40px, 100vw"},"sources":[{"srcSet":"/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/bd5c1/frank.webp 10w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/264f2/frank.webp 20w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/e73fe/frank.webp 40w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/61ca6/frank.webp 80w","type":"image/webp","sizes":"(min-width: 40px) 40px, 100vw"}]},"width":40,"height":40}}}}}}},{"node":{"id":"0f44e9d9-0e78-5be5-9519-613bc679677c","html":"<p><em><strong>Infografik:</strong></em> <em>Generiert mit KI</em></p>\n<h1>Out-of-Home wächst auch bei CTT Express rasant</h1>\n<p><a href=\"https://logentis.de/versandsoftware/ctt-express/index-1/\">CTT Express,</a> die E-Commerce-Logistikmarke der CTT-Gruppe für die Iberische Halbinsel, verzeichnete im ersten Halbjahr ein starkes Wachstum bei den Out-of-Home-Lieferungen (OOH), heißt es <a href=\"https://www.cttexpress.com/zona-de-prensa/notas-de-prensa/cttexpress-aumenta-un-64-las-entregas-out-of-home-en-la-peninsula-iberica\">in einer aktuellen Pressemitteilung.</a> Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg das Volumen der Zustellungen an Abholpunkte und Schließfächer <strong>um 64 Prozent auf insgesamt mehr als 4,8 Millionen Sendungen.</strong> </p>\n<p>Besonders dynamisch entwickelte sich dieser Bereich demnach in Spanien mit einem massiven Anstieg von 142 Prozent, während Portugal mit einem soliden Plus von 17 Prozent eine zunehmende Konsolidierung dieser Liefermethode aufweise. Laut <strong>Alfonso Pastor, Produktdirektor von CTT Express,</strong> hat sich das Netzwerk an Abholstationen von einer bloßen Alternative <strong>zu einer absolut kritischen Infrastruktur für den Online-Handel</strong> entwickelt. </p>\n<p>Dies liege vor allem an einem veränderten Konsumentenverhalten, so Pastor. Die Kunden fordern demnach mehr Komfort, Flexibilität und Kontrolle darüber, wann und wo sie ihre Pakete erhalten. Als Reaktion darauf hat CTT Express nach eigenen Angaben sein Netz auf der Iberischen Halbinsel <strong>auf mittlerweile über 20.000 Abholpunkte</strong> ausgebaut. </p>\n<p>Dieses Netzwerk bedient nicht nur klassische <strong>B2C</strong>-Lieferungen, sondern spielt auch im wachsenden Handel zwischen Privatpersonen <strong>(C2C)</strong> eine immer wichtigere Rolle. Zwar befindet sich Spanien mit über 30 Millionen Online-Käufern und einem <strong>E-Commerce-Wachstum von 14,6 Prozent im Jahr 2025</strong> auf einem klaren Expansionskurs, dennoch werden dort aktuell noch immer <strong>95 Prozent der Bestellungen an die Haustür</strong> geliefert. Das zeigt laut Pressemitteilung eine traditionelle Marktstruktur, andererseits aber auch das enorme künftige Wachstumspotenzial der OOH-Lieferungen auf der Iberischen Halbinsel.</p>\n<p>Zur <a href=\"https://www.cttexpress.com/zona-de-prensa/notas-de-prensa/cttexpress-aumenta-un-64-las-entregas-out-of-home-en-la-peninsula-iberica\">Original-Pressemitteilung</a></p>\n<h2>Einordnung der Zahlen in den europäischen OOH-Markt</h2>\n<p>Um die Leistung von CTT Express in einen europäischen Kontext einzuordnen, lohnt sich ein Blick auf die kontinentale Entwicklung und andere große Logistiker. </p>\n<p>Während die Out-of-Home-Lieferung in Spanien mit einem Anteil von rund 5 Prozent des Gesamtvolumens noch am Anfang steht, bevorzugen europaweit laut E-Commerce-Analysen bereits <a href=\"https://cross-border-magazine.com/parcel-lockers-in-europe-2025/\">rund 44 bis 46 Prozent der regelmäßigen Online-Käufer</a> die Zustellung an Schließfächer oder Paketshops. </p>\n<p>Der drastische Anstieg von 142 Prozent in Spanien zeigt somit, dass die Iberische Halbinsel <strong>diesen europaweiten Rückstand aktuell im Rekordtempo aufholt.</strong></p>\n<p>Vergleicht man die 4,8 Millionen OOH-Sendungen und 20.000 Abholpunkte von CTT Express mit den Vorreitern auf dem europäischen Markt, wird deutlich, in welchen Dimensionen etablierte Carrier bereits operieren:</p>\n<ul>\n<li><strong>InPost:</strong> Das polnische Unternehmen dominiert den europäischen Markt für Automatenstationen. InPost bewegt mittlerweile <a href=\"https://www.marketmaze.me/p/inpost-european-parcel-expansion\">fast 1,5 Milliarden Pakete jährlich und betreibt europaweit über 88.000 Out-of-Home-Standorte</a> – davon mehr als 53.000 vollautomatisierte Packstationen (Lockers) in Ländern wie Polen, Großbritannien, Frankreich und Italien. In Polen ist die Schließfachzustellung durch InPost längst die unangefochtene Standard-Liefermethode.</li>\n<li><strong>Geopost (inkl. DPD):</strong> Auch auf paneuropäischer Ebene treiben große Logistikriesen die Infrastruktur extrem voran. Geopost wickelte zuletzt weltweit 2,2 Milliarden Pakete ab und betreibt allein in Europa gut 140.000 Pickup-Punkte. Das Unternehmen verzeichnete <a href=\"https://www.geopost.com/en/news/first-half-2025-results-geopost/\">in der ersten Jahreshälfte 2025 ein erneutes Wachstum seiner Out-of-Home-Volumina um 26 Prozent</a>.</li>\n<li><strong>DHL:</strong> In Deutschland ist die DHL Group beim Thema Lockers federführend. Sie unterhält aktuell ein <a href=\"https://cross-border-magazine.com/parcel-lockers-in-europe-2025/\">Netz von mehr als 15.500 Packstationen und verfolgt das ambitionierte Ziel, dieses bis 2030 auf 30.000 Anlagen zu verdoppeln</a>.</li>\n<li><strong>OOH-Gesamtvolumen 2025:</strong> Für das Gesamtjahr 2025 schätzen Branchenanalysten das europäische OOH-Volumen auf ca. <strong>2,3 bis 2,5 Milliarden Sendungen</strong>, angetrieben durch ein starkes OOH-Wachstum von über 15–20 % pro Jahr. Die Zahl stammt aus dem Branchenreport <em>„Out of Home Delivery in Europe“</em> (herausgegeben von <em>Last Mile Experts</em> / <em>CEP Research</em> in Kooperation mit <em>ShippyPro</em>).</li>\n<li><strong>Gesamtmarkt-Verhältnis:</strong> Der gesamte europäische KEP-Markt (Kurier-, Express- und Paketmarkt) umfasst laut <em>Effigy Consulting</em> rund <strong>20,8 Milliarden Pakete</strong>. OOH macht davon aktuell etwa 10–11 % des gesamten Sendungsvolumens aus.</li>\n<li><strong>InPost als Ankerpunkt (2025):</strong> Der aktuelle Geschäftsbericht von InPost zeigt die enorme Marktkonzentration: <strong>2024:</strong> ~1,1 Milliarden Pakete (InPost); <strong>2025:</strong> <strong>1,4 Milliarden Pakete</strong> (InPost Gruppe europaweit) InPost deckt somit im Alleingang weit über die Hälfte des gesamten europäischen OOH-Paketvolumens ab.</li>\n</ul>\n<p><strong>CTT Express</strong> kann also hinsichtlich des absoluten OOH-Sendungsvolumens noch nicht mit den <strong>Riesen wie InPost oder Geopost</strong> mithalten, die bereits Milliardenmengen abwickeln und zehntausende Schließfächer besitzen. </p>\n<p>Prozentual betrachtet befindet sich <strong>CTT Express jedoch in einer der aktuell am schnellsten wachsenden OOH-Regionen Europas.</strong></p>\n<p>Mit über 20.000 etablierten Abholpunkten schafft das Unternehmen für Spanien und Portugal aktuell genau jene kapillare Netzabdeckung, die als Voraussetzung gilt, um den teuren Haustür-Versand (letzte Meile) zunehmend auf effizientere, gesammelte Out-of-Home-Lieferungen umzustellen.</p>","excerpt":"Infografik: Generiert mit KI Out-of-Home wächst auch bei CTT Express rasant CTT Express, die E-Commerce-Logistikmarke der CTT-Gruppe für die Iberische Halbinsel, verzeichnete im ersten Halbjahr ein starkes Wachstum bei den Out-of-Home-Lieferungen (OOH), heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung…","fields":{"slug":"/out-of-home-waechst-bei-ctt-express-um-64-prozent/"},"frontmatter":{"kurznews":false,"tags":["Versandlogistik"],"preview":"CTT Express, E-Commerce-Marke der CTT-Gruppe für die Iberische Halbinsel, verkündet im ersten Halbjahr ein Wachstum um 64 Prozent bei Out-of-Home-Lieferungen (OOH). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg das Volumen auf mehr als 4,8 Millionen Sendungen. Grafik: Generiert mit KI","description":"CTT Express verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 ein Wachstum um 64 Prozent bei Out-of-Home-Lieferungen (OOH). Zur Pressemitteilung","date":"01.10.2026","title":"Out-of-Home wächst auch bei CTT Express rasant","moreinfolink":null,"moreinfotext":"Mehr zum Out-of-Home-Wachstum","featuredimage":{"childImageSharp":{"gatsbyImageData":{"layout":"constrained","backgroundColor":"#e8e8e8","images":{"fallback":{"src":"/static/55ff58648ef0883cc27768474e52fac4/1dd7f/gemini_ctt-express-750x650px.jpg","srcSet":"/static/55ff58648ef0883cc27768474e52fac4/616b6/gemini_ctt-express-750x650px.jpg 552w,\n/static/55ff58648ef0883cc27768474e52fac4/cd988/gemini_ctt-express-750x650px.jpg 1104w,\n/static/55ff58648ef0883cc27768474e52fac4/1dd7f/gemini_ctt-express-750x650px.jpg 2208w","sizes":"(min-width: 2208px) 2208px, 100vw"},"sources":[{"srcSet":"/static/55ff58648ef0883cc27768474e52fac4/aab5a/gemini_ctt-express-750x650px.webp 552w,\n/static/55ff58648ef0883cc27768474e52fac4/4f3cf/gemini_ctt-express-750x650px.webp 1104w,\n/static/55ff58648ef0883cc27768474e52fac4/e9345/gemini_ctt-express-750x650px.webp 2208w","type":"image/webp","sizes":"(min-width: 2208px) 2208px, 100vw"}]},"width":2208,"height":1920.0000000000002}}},"authorFull":{"name":"Frank Muscheid","authorimage":{"childImageSharp":{"gatsbyImageData":{"layout":"constrained","backgroundColor":"#585868","images":{"fallback":{"src":"/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/f31ef/frank.png","srcSet":"/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/ebf64/frank.png 10w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/ca121/frank.png 20w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/f31ef/frank.png 40w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/1f8a1/frank.png 80w","sizes":"(min-width: 40px) 40px, 100vw"},"sources":[{"srcSet":"/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/bd5c1/frank.webp 10w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/264f2/frank.webp 20w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/e73fe/frank.webp 40w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/61ca6/frank.webp 80w","type":"image/webp","sizes":"(min-width: 40px) 40px, 100vw"}]},"width":40,"height":40}}}}}}},{"node":{"id":"b1ddc3d4-b4ae-5d8a-a564-93407e3b9412","html":"","excerpt":"","fields":{"slug":"/was-ist-eine-palette-definition-marktzahlen-vorteile/"},"frontmatter":{"kurznews":true,"tags":["Logentis","Blog","Versandlogistik","Warehousing"],"preview":"Eine Palette ist ein flacher, mobiler Ladungsträger, der in der Logistik zur Bündelung von Einzelgütern zu einer einheitlichen, handhabbaren Ladeeinheit dient. Seit 1961 ist sie die zentrale physische Schnittstelle für das Lagern, Fördern und Transportieren. Grafik: Generiert mit KI","description":"Eine Palette ist ein flacher Ladungsträger zur Bündelung von Einzelgütern zu einer einheitlichen, handhabbaren Ladeeinheit. Mehr in unserem Lexikon.","date":"30.09.2026","title":"Eine Ikone der Intralogistik in unserem Lexikon: Palette","moreinfolink":"https://logentis.de/palette-ladungstraeger/","moreinfotext":"Zahlen, Daten, Fakten jetzt in unserem Lexikon","featuredimage":{"childImageSharp":{"gatsbyImageData":{"layout":"constrained","backgroundColor":"#f8f8f8","images":{"fallback":{"src":"/static/5db6366a0fff6dfcee5cffa2e1127573/1dd7f/gemini_generated_image_fpjilifpjilifpji.jpg","srcSet":"/static/5db6366a0fff6dfcee5cffa2e1127573/616b6/gemini_generated_image_fpjilifpjilifpji.jpg 552w,\n/static/5db6366a0fff6dfcee5cffa2e1127573/cd988/gemini_generated_image_fpjilifpjilifpji.jpg 1104w,\n/static/5db6366a0fff6dfcee5cffa2e1127573/1dd7f/gemini_generated_image_fpjilifpjilifpji.jpg 2208w","sizes":"(min-width: 2208px) 2208px, 100vw"},"sources":[{"srcSet":"/static/5db6366a0fff6dfcee5cffa2e1127573/aab5a/gemini_generated_image_fpjilifpjilifpji.webp 552w,\n/static/5db6366a0fff6dfcee5cffa2e1127573/4f3cf/gemini_generated_image_fpjilifpjilifpji.webp 1104w,\n/static/5db6366a0fff6dfcee5cffa2e1127573/e9345/gemini_generated_image_fpjilifpjilifpji.webp 2208w","type":"image/webp","sizes":"(min-width: 2208px) 2208px, 100vw"}]},"width":2208,"height":1920.0000000000002}}},"authorFull":{"name":"Frank Muscheid","authorimage":{"childImageSharp":{"gatsbyImageData":{"layout":"constrained","backgroundColor":"#585868","images":{"fallback":{"src":"/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/f31ef/frank.png","srcSet":"/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/ebf64/frank.png 10w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/ca121/frank.png 20w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/f31ef/frank.png 40w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/1f8a1/frank.png 80w","sizes":"(min-width: 40px) 40px, 100vw"},"sources":[{"srcSet":"/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/bd5c1/frank.webp 10w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/264f2/frank.webp 20w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/e73fe/frank.webp 40w,\n/static/d59f40140b1ccb9549ff1550d448ec6f/61ca6/frank.webp 80w","type":"image/webp","sizes":"(min-width: 40px) 40px, 100vw"}]},"width":40,"height":40}}}}}}}]}},"pageContext":{"id":"256eef0a-9d4c-5b28-81c5-b45daac0682d"}},"staticQueryHashes":["1525229383","1715167369"]}