Eine gemeinsame Packstation “inboxx” von DPD und GLS. Foto: DPD Deutschland
DPD und GLS: Ziel sind 20.000 Out-of-Home-Punkte bis Ende 2027
Die Paketdienste DPD und GLS haben gemeinsam “inboxx” gelauncht, ein anbieteroffenes Netzwerk aus Paketstationen. Bis Ende 2027 soll laut einer Pressemitteilung von DPD ein Netzwerk aus 20.000 Out-of-Home-Punkten (OOH) für die Zustellung an Paketstationen und Paketshops entstehen.
Mit diesen Ansatz, so DPD, solle die Abholung und Zustellung von Paketen für Kunden komfortabler werden – dort, wo Menschen leben, arbeiten und unterwegs sind. Perspektivisch solle das Netzwerk auch anderen Paketdiensten und Retail-Partnern Zugang zu einer leistungsstarken Infrastruktur bieten.
Die “letzte Meile” oder “Last Mile Delivery” gilt als logistisch und kostenmäßig komplexeste Herausforderung in der Paket-Lieferkette, um die Empfänger passgenau zu bedienen, Kosten zu senken, Liefergeschwindigkeit und Kundenzufriedenheit zu erhöhen.
Anspruch ist laut DPD, bis Ende 2027 eine der größten anbieteroffenen Out of Home-Netzwerke in Deutschland aufzubauen. Kunden sollen für Versand und Empfang auf bis zu 20.000 gemeinsam nutzbare OOH-Punkte zugreifen können, darunter bis zu 6.000 Paketstationen.
"Ökosystem" für komfortablen Versand und Empfang
“Mit inboxx schaffen wir ein Ökosystem, das unseren Service für alle Kunden noch komfortabler und flexibler macht. Pakete lassen sich damit so abholen und versenden, wie es für Versender und Empfänger am besten passt – auf Wunsch ist auch ein individuelles Design für Standortpartner möglich”, erklärt Michael Knaupe, Chief Customer Experience & Bussiness Development Officer bei DPD Deutschland.
Jascha Waffender, Director Out of Home bei GLS Germany, ergänzt: „Mit inboxx etablieren wir ein Infrastrukturmodell im deutschen Paketmarkt, das offen im Zugang und konsequent aus Partnerperspektive gedacht ist. Wir schaffen ein neues OOH-Angebot mit hohen Standards – als Alternative zu herkömmlichen Insellösungen. Mit unserer neuen Marke geben wir unserem Netzwerk eine klare Identität.“
Beide Partner verfügen bereits heute über rund 10.000 Paketshops, die zu einem erheblichen Teil von den Kunden beider Paketdienste genutzt werden können. Gleichzeitig wächst das gemeinsame Netzwerk an Paketstationen mit hoher Geschwindigkeit. Mit der gemeinsamen und eigenständigen Marke inbox solle Flexibilität, Komfort und Wiedererkennungswert im Alltag der Kunden sichtbar werden.
Marketingkampagne in Berlin
In Berlin startet dazu eine aufmerksamkeitsstarke Markenkampagne. Bis Ende März werden Motive auf großformatigen 18/1-Flächen sowie auf Infoscreens, Metroboards, Beamer-Ads und Flypostern im Stadtgebiet ausgespielt. Die Kampagne wird an zentralen Verkehrs- und City-Lagen sichtbar, unter anderem rund um große Umsteigepunkte des ÖPNV. Dort, wo urbane Mobilität auf Alltag trifft, positioniere sich inboxx als selbstverständlicher Bestandteil moderner Stadtlogistik, heißt es in der Pressemitteilung.
Mehr Infos, auch für interessierte Standortpartner, gibt es sowohl unter www.dpd.de/inboxx als auch unter www.gls-pakete.de/inboxx




