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Kühne+Nagel: Was Supply Chains resilient macht

Grafik: Generiert mit KI

Kühne+Nagel: Was Supply Chains resilient macht

Die Halbleiter-Lieferkette (Semiconductor Supply Chain) ist eines der komplexesten Netzwerke der Welt. Der an unsere Versandsoftware angebundene Carrier Kühne+Nagel nimmt sie in seiner Dokumentarreihe "Where Next" als Beispiel, um das ganz große Bild zu zeichnen.

Wie werden sich komplexte Supply Chains entwickeln und was macht sie resilient? Zwei Thesen darin: Es sind die Planbarkeit, offener Informations-Austausch und Verlässlichkeit unserer globalen Wirtschafts-Nachbarn. Und es ist die Art, wie wir als (globale) Gesellschaft uns selbst sehen und das, was wir erreichen können.

Was ist der Zukunftspfad für die Halbleiter-Logistik? Und was hat das mit Walt Disneys "Main Street, USA" zu tun? Das Original im Disneyland Park (Anaheim, Kalifornien) hat Walt Disney persönlich entworfen. Die größte Version befindet sich im Magic Kingdom, der Walt Disney World, Florida.

Man läuft diese 1910 vom Entertainment-Pionier entworfene und realisierte ikonische Straße, eine Vision des perfekten Amerikas, hinunter, kommt um eine Ecke und sieht in der Ferne eine zehnstöckige Mondrakete, erklärt Brian Collins, Design-Visionär und Vordenker.

"Disney pflanzt damit in uns den Gedanken: Das wird gewöhnlich sein, unweigerlich." Den Start zum Mond "bis zum Ende des Jahrzehnts" gab dann US-Präsident John F. Kennedy erstmals im Mai 1961 als realisierbare Vision für die USA aus. In seiner berühmten Rede am 12. September 1962 an der Rice University schwor er die Bevölkerung darauf ein: "Wir haben uns entschlossen, noch in diesem Jahrzehnt zum Mond zu fliegen – nicht, weil es leicht ist, sondern weil es schwer ist." Die Mondlandung folgte 1969.

Eine Vision, die von allen als Teil der Kultur getragen werde, so der Designer Collins im Film. Die Geschichte handele nicht davon, "dass es ein einzelner Mensch zum Mond schafft, sondern das unsere ganze Nation ihm dabei hilft, dorthin zu gelangen. Wir sind alle Teil davon."

Ein zentrales Thema des Films ist, dass der Aufbau widerstandsfähiger Systeme nicht nur auf Konzepten wie Dezentralisierung, Diversität und Transparenz beruht, sondern entscheidend vom Faktor Mensch im technologischen Prozess abhängt. Da stetiger Wandel unvermeidlich ist, beleuchtet die Episode die vor uns liegenden Chancen und Herausforderungen. Sie fragt, welche Art von Zukunft wir als Gesellschaft mit vereinten Kräften aufbauen wollen. Der Beitrag dreht sich wie die ganze Reihe um die Philosophie, dass Resilienz nicht bedeute, "zum Status quo zurückzukehren, sondern vorwärts zu springen – dorthin, wo wir hinmüssen,“ so Collins.

Technologien entwicklen, die Menschen helfen

"Ein Element, das bei der Zukunftsdiskussion lange fehlte, ist der menschliche Faktor. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt", sagt John Desmond, Vice President High-Tech and Semicon bei Kühne+Nagel. "Wir sprechen viel über künstliche Intelligenz und wie sie schneller Information zusammentragen kann. Sie kann Daten manipulieren, um die besten Versandrouten zu finden. Aber am Ende des Tages gibt es irgendwo immer eine Person, die ablädt und verlädt. Wir sollten also darauf schauen, wie wir Ausrüstung realisieren können, die dem Personal vor Ort wirklich hilft. Wie können die Menschen symbiotisch mit der Technologie zusammenarbeiten, um voranzukommen und schwache Glieder in der Lieferkette zu verändern – um so mehr Resilienz zu bieten?"

"Menschen lieben den Wandel, aber sie mögen es nicht, geändert zu werden", erklärt Brian Collins, "Also müssen wir den Wandel gesellschaftsfähig machen und normalisieren." "Die Art, wie wir über uns selbst sprechen und darüber, was wir für möglich halten, beeinflusst, was tatsächlich möglich sein wird", sagt Maja Göpel, Transformationsforscherin und Politökonomin.

Neue Technologien würden sich immer schneller entwickeln, meint Tom Sonecki, Global Director Road Customer Innovation bei Kühne+Nagel und empfiehlt: "Wir müssen offen sein für neue Technologien, die Herausforderungen verstehen, müssen die Risiken verstehen, müssen aber auch offen dafür sein zu erkennen, welche Probleme sie für uns lösen können."

Stefan Paul, CEO von Kühnel+Nagel, bringt es so auf den Punkt: „Nur wer sich vorstellen kann, wohin wir als Nächstes gehen können, wird in der Lage sein, unsere globale Wirtschaft und Gesellschaft positiv zu beeinflussen.“

Where Next ist eine lohnenswerte (und beim Film Festival Cannes ausgezeichnete) Dokumentarreihe, die am Beispiel der Halbleiter-Lieferketten die wichtigen Fragen der Zukunft bespricht und für die Logistik und globale Wirtschaft durchspielt. Unsere Empfehlung: unbedingt auf die Watch-List setzen!

Kühne+Nagel Stories – Where next Episode 3: Resiliency going forward

Was die Episode mit uns zu tun hat? Wir bieten ein Teil der Ausrüstung, die dem Personal an der Versandrampe und im Lager wirklich weiterhilft.

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